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Wer darf Mitglied im Aufsichtsrat werden?   

Aufsichtsrat

Der Aufsichtsrat ist ein Gremium, dessen Aufgabe es ist, Kapitalgesellschaften und Organisationen zu kontrollieren. Der Aufsichtsrat wird in der Regel von der Hauptversammlung einer Aktiengesellschaft gewählt. Eine abweichende Regelung findet man im Betriebs- oder Mitbestimmungsgesetz. Wie sich der Aufsichtsrat einer Aktiengesellschaft in Deutschland bildet, ist in den §§ 95–116 AktG geregelt. Grundsätzlich muss der Aufsichtsrat mindestens 3 Mitglieder enthalten, jedoch kann eine höhere Zahl in der Satzung vorgeschrieben werden. Dabei richtet sich die Anzahl der Mitglieder nach dem Grundkapital des Unternehmens und kann maximal 21 betragen. Die Anzahl der Mitglieder muss immer durch 3 teilbar sein. Die Mitglieder des Aufsichtsrates sind Vertreter der Anteilseigner, der Mitarbeiter oder gegebenenfalls anderer Interessengruppen. Die genaue Zusammensetzung wird in § 95 AktG geregelt und richtet sich nach Größe und Art der Gesellschaft. Auch eine GmbH kann auf freiwilliger Basis einen Aufsichtsrat aufstellen. Die Hauptaufgabe des Aufsichtsrates ist die Kontrolle des Vorstandes (§111 AktG), so dass dieser seine Strategie und Arbeitsweise im Sinne der Eigner beziehungsweise der anderen Interessengruppen auslegt. Weitere Aufgaben des Aufsichtsrates sind die Prüfung der Jahresabschlüsse, die Berichterstattung, die Vertretung der Gesellschaft gegenüber dem Vorstand sowie die Benennung und Abberufung der Vorstände.