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Welche Zeit wird an den Börsen als Geisterstunde bezeichnet?   

Geisterstunde

Geisterstunde wird an den Börsen die Zeit genannt, zu der viele wichtige Termingeschäfte weltweit auslaufen bzw. verfallen. Sie erreichen zur Geisterstunde also ihr Laufzeitende und werden abgerechnet. Dabei entscheidet sich beispielsweise, ob Termingeschäfte erfolgreich waren und es zu einer Auszahlung kommt oder ob sie wertlos verfallen. Da es sehr viele Derivate auf Finanztitel gibt, geht es dabei um eine Menge Geld. Deswegen versuchen viele Anleger im letzten Moment eine für sie günstige Kursbewegung der Basiswerte zu erreichen, damit die Termingeschäfte für sie positiv verlaufen. Als große Geisterstunde kann der Dreifache Hexensabbat bezeichnet werden, welcher viermal im Jahr, nämlich immer am dritten Freitag des letzten Monats eines Quartals stattfindet. Doch auch an jedem weiteren dritten Freitag im Monat verfallen weitere, allerdings weniger, Termingeschäfte. Diese Zeit wird als kleiner Verfallstag bezeichnet.