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Welche Art von Geld ist in dem Geldmengenkonzept M1 enthalten?   

Geldmenge

Unter der Geldmenge einer Volkswirtschaft versteht man den gesamten Bestand an Geld, der dieser zur Verfügung steht. Die Geldmenge wird von den Zentralbanken in verschiedene Kategorien eingeordnet. Die Europäische Zentralbank ordnet die Geldmenge in die Kategorien M1, M2 und M3. In die Geldmenge der Kategorie M1 gehört das Bargeld, sowie alle Sichteinlagen der Nicht-Banken. In die Kategorie M2 gehören alle Einlagen, die eine vereinbarte Laufzeit von 2 Jahren haben, Einlagen mit einer gesetzlichen Kündigungsfrist von 3 Monaten und die Geldmenge, die in der Kategorie M1 enthalten ist. Die dritte Kategorie M3 schließt M1 und M2 mit ein und beinhaltet außerdem Anteile an Geldmarktfonds, Repoverbindlichkeiten, Geldmarktpapieren und Bankverbindlichkeiten mit einer Laufzeit von bis zu zwei Jahren. Aus der Einteilung wird ersichtlich, dass eine niedrigere Zahl nach dem „M“ eine nähere Beziehung zu realwirtschaftlichen Transaktionen impliziert. In der Schweiz und in den USA existieren ähnliche Geldmengenkonzepte. Die Geldmenge kann außerdem als Indikator für die wirtschaftliche Lage eines Landes beziehungsweise dessen konjunkturelle Entwicklung verwendet werden. Ist die Geldmenge zu gering, wird das Wirtschaftswachstum gehemmt, ist sie zu hoch besteht die Gefahr einer Inflation.