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Wie funktioniert ein Touch Down Zertifikat?   

Touch Down Zertifikat

Beim Touch Down Zertifikat kommt es zu einer Auszahlung, wenn der Basiswert am Bewertungstag über oder unter einer vorher fixierten Schwelle notiert. Wenn die Schwelle nicht erreicht wird, erleidet der Investor einen Totalverlust. Der Wert eines solchen Zertifikates ist abhängig von der Laufzeit des Zertifikates und vom Abstand der Schwelle zum Preis des Basisobjektes am Emissionstag. Es wird zwischen Bull und Bear Zertifikaten dieser Art unterschieden. Bull Zertifikate werden ausbezahlt, wenn der Basistitel die Schwelle überschreitet. Bear Zertifikate kommen zur Auszahlung, wenn das Underlying die Schwelle unterschreitet. Beispiel: Der DAX steht bei 5000 Punkten. Ein Emittent entschließt sich zur Ausgabe von zwei verschiedenen Bull Touch Down Zertifikaten. Beide haben eine Laufzeit von einem Jahr. Das erste Bull Zertifikat hat eine Kursschwelle von 5000 Punkten, das zweite hat eine von 5500 Punkten. Bei Erreichen der entsprechenden Schwellen werden 10 € ausgezahlt. Da das Fallen der ersten Kursschwelle wahrscheinlicher ist, wird dieses Zertifikat mehr kosten als das andere. Beispielsweise kostet das Zertifikat mit 5000 Punkten 8,50 € und das zweite 5 €. Wenn die jeweilige Kursschwelle überschritten wird, werden vom Emittenten 10 € ausbezahlt. Analog funktioniert das Bear Touch Down Zertifikat. Ein Touch Down Zertifikat gehört je nach Laufzeit und Entfernung der Kursschwelle zu den relativ sicheren oder hochspekulativen Anlageprodukten. Wenn die Kursschwelle weit entfernt liegt, sind beträchtliche Gewinne mit dieser Art der Anlage möglich. Entwickeln sich die Kurse anders als erhofft, droht bei diesen Zertifikaten aber immer der Totalverlust. Dieser ist auch möglich, wenn der Emittent der Zertifikate Insolvenz anmelden muss.