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Welche Bilanzposten zählen zum Umlaufvermögen?   

Umlaufvermögen

Die Bilanz ist in eine Aktiv- und in eine Passivseite unterteilt, wobei die Aktivseite die Mittelverwendung und die Passivseite die Mittelherkunft beschreibt. Auf der Aktivseite der Bilanz werden die Vermögensgegenstände in der Reihenfolge ihrer Verweildauer im Unternehmen absteigend sortiert. Dabei teilen sie sich wiederum in Anlagevermögen und Umlaufvermögen. Beim Umlaufvermögen handelt es sich um das nur kurzfristig im Unternehmen verweilende Kapital. Zum Umlaufvermögen zählt man die Kategorien Vorräte und Vorratsvermögen, Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, Wertpapiere und den Kassenbestand bzw. das Bankguthaben bei der Bundesbank oder bei Kreditinstituten. Innerhalb dieser Kategorien wird ebenfalls noch einmal feingliedriger unterteilt. Die Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens dienen nicht dauerhaft dem Geschäftsbetrieb, sondern sind dadurch charakterisiert, dass deren Bestand durch ständige Zu- und Abgänge verändert wird, weil zum Beispiel Vorräte in der Produktion verarbeitet oder wieder neu eingekauft werden. Dabei ist gemäß den Regeln des HGB die Art des Vermögensgegenstandes unabhängig von der Zuordnung zum Anlage- oder Umlaufvermögen. Wird zum Beispiel eine Maschine produziert, um sie später zu verkaufen, so zählt diese zum Umlaufvermögen. Wird diese aber produziert, um dem Geschäftsbetrieb zu dienen und bleibt somit dauerhaft im Unternehmen, dann zählt man sie zum Anlagevermögen.