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SMT SCHARF-Profil

SMT SCHARF AG

ISIN: DE0005751986

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WKN: 575198

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Symbol: S4A

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Land: Deutschland

Firmenprofil

Die SMT Scharf AG ist auf dem Gebiet der Transporttechnik tätig. Die SMT-Gruppe ist sowohl mit der Errichtung von Neuanlagen als auch mit Serviceleistungen befasst. Der Fokus liegt jedoch auf dem Kerngeschäft Bahnen. Hauptprodukte der Gesellschaft im Bereich Neuanlagen sind Einschienenhängebahnen und Schienenflurbahnen für den Einsatz in Tunneln sowie im Bergbau. Verwendet werden die Produkte vorwiegend in Steinkohle- und Erzbergwerken zum Transport von Material und Mitarbeitern. Wesentliche Merkmale der Einschienenhängebahnen und Schienenflurbahnen sind die entgleisungssichere Fahrweise an einer hängenden Schiene bzw. auf einem liegenden Schienenstrang und der verteilte Aufbau der Antriebsaggregate. Sie bestehen in der Regel aus zwei Fahrerkabinen, einem Maschinenteil, einem Kühlteil und vier bis sechs Triebwerken. Weitere Produktgruppen sind Sessellifte, Teilschnittmaschinen, hydraulische Antriebe und Ausrüstungen zum Streckenausbau. Für die von ihr ausgelieferten Systeme stellt die SMT-Gruppe die Versorgung mit Ersatzteilen sicher. Daneben erbringt das Unternehmen Wartungsarbeiten und kleinere Instandsetzungen untertage am Einsatzort sowie Instandsetzungen größeren Umfangs, z. B. Motorüberholungen, in ihren Werkstätten.Christian Dreyer, Vorstandsvorsitzender der SMT Scharf AG, dämpft die Erwartungen für 2014: ¿Das schwache Investitionsklima auf dem weltweiten Markt für Bergbauausrüstungen hat uns im vergangenen Jahr stark zugesetzt. Eine Aufhellung ist aus unserer Sicht kurzfristig jedoch nicht in Sicht. Daher rechnen wir für das laufende Geschäftsjahr mit einem weiteren Rückgang des Umsatzes, der Betriebsleistung und des EBIT in ähnlicher prozentualer Größenordnung wie 2013. Mit Blick auf die vorerst anhaltend schwache Marktlage schlagen Vorstand und Aufsichtsrat der Hauptversammlung vor, für das Geschäftsjahr 2013 eine deutlich reduzierte Dividende in Höhe von 0,25 EUR je Aktie auszuschütten (Vorjahr: 0,98 EUR).¿Update 15.05.2014: Der Vorstand der SMT Scharf AG hat seine Prognose für 2014 entsprechend korrigiert. Er geht nunmehr nur noch von Umsätzen in Höhe von etwa 45 Mio. EUR, einem EBIT von 1,0 Mio. EUR und einem ausgeglichenen Konzernergebnis aus. Die Prognose für die übrigen Kennzahlen bleibt unverändert. Demnach wird erwartet, dass sich die Betriebsleistung in ähnlicher prozentualer Größenordnung verringert wie im Berichtsjahr. Bei den Währungseffekten wird eine ähnliche Belastung wie 2013 erwartet, weil die Währungen Rubel und Rand weiterhin unter Abwertungsdruck sind. Die Eigenkapitalquote dürfte sich auf gleichem Niveau bewegen. Die Materialaufwandsquote dürfte sich wie die EBT-Marge ebenfalls wenig verändern. Die Forderungsreichweite bei Kundenforderungen wird etwa auf Vorjahresniveau bleiben. Für die Personalaufwandsquote geht die SMT Scharf AG von einem Wert ähnlich dem im Jahr 2013 aus. Auftragseingang und Auftragsbestand sollten im Laufe des kommenden Jahres auf niedrigem Niveau stabil bleiben.Update 15.05.2014: Der Vorstand der SMT Scharf AG hat seine Prognose für 2014 entsprechend korrigiert. Er geht nunmehr nur noch von Umsätzen in Höhe von etwa 45 Mio. EUR, einem EBIT von 1,0 Mio. EUR und einem ausgeglichenen Konzernergebnis aus. Die Prognose für die übrigen Kennzahlen bleibt unverändert. Demnach wird erwartet, dass sich die Betriebsleistung in ähnlicher prozentualer Größenordnung verringert wie im Berichtsjahr. Bei den Währungseffekten wird eine ähnliche Belastung wie 2013 erwartet, weil die Währungen Rubel und Rand weiterhin unter Abwertungsdruck sind. Die Eigenkapitalquote dürfte sich auf gleichem Niveau bewegen. Die Materialaufwandsquote dürfte sich wie die EBT-Marge ebenfalls wenig verändern. Die Forderungsreichweite bei Kundenforderungen wird etwa auf Vorjahresniveau bleiben. Für die Personalaufwandsquote geht die SMT Scharf AG von einem Wert ähnlich dem im Jahr 2013 aus. Auftragseingang und Auftragsbestand sollten im Laufe des kommenden Jahres auf niedrigem Niveau stabil bleiben.Update 14.08.2014: Angesichts der zusätzlichen Personalmaßnahmen hat die SMT Scharf AG die Ergebnisprognose für das Geschäftsjahr 2014 angepasst: Zwar bleibt die Umsatzprognose für das Gesamtjahr unverändert bei rund 45,0 Mio. EUR, aber das erwartete Konzernergebnis verringert sich auf -2,0 Mio. EUR (bisher: ausgeglichenes Ergebnis). Das prognostizierte EBIT vermindert sich von +1 Mio. EUR auf -1,0 Mio. EUR, da solche Einmalkosten aus Einsparungsprogrammen nach IFRS voll im Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit zu berücksichtigen sind. ¿Wichtig ist jetzt, dass wir die Krise dazu nutzen, uns schlank und schlagkräftig für den nächsten Aufschwung aufzustellen. Dass dieser Aufschwung kommt, daran besteht für mich nach 23 Jahren Bergbauerfahrung kein Zweifel. Allerdings erwarte ich dann bereits lokale Wettbewerber in China, was derzeit noch nicht der Fall ist. Optimistisch stimmt mich neben dem großen Marktpotenzial unserer Spezialbahnen vor allem unsere Technologieführerschaft in Kombination mit der Langfristprognose des Rohstoffbedarfs. Analog zur Nachfrage nach Rohstoffen wird auch die Nachfrage nach Bergbauausrüstung weiter steigen. Die Rohstoffförderung wird künftig jedoch deutlich komplexer werden, beispielsweise durch das Vordringen in tiefere Erdschichten. Und hierfür sind unsere wendigen Monorails geradezu prädestiniert¿, richtet Dreyer seinen Blick in die Zukunft.Update 13.11.2014: Wie bereits im Zuge des Halbjahresberichts kommuniziert, lautet die Unternehmensprognose der SMT Scharf Gruppe für 2014 seit dem Beschluss des Vorstands zu einer weiteren Personalreduktion vom 31. Juli wie folgt: die Umsatzprognose für 2014 liegt bei einem Konzernumsatz von 45 Mio. EUR, die Konzernergebnisprognose liegt wegen Einmalkosten ¿ überwiegend für einen Sozialplan in Deutschland ¿ bei -2,0 Mio. EUR. Das prognostizierte EBIT liegt bei -1,0 Mio. EUR. Mit einer spürbaren Erholung der Bergbaukonjunktur rechnet die Gesellschaft weiterhin nicht vor 2015, möglicherweise auch erst später. Allerdings glaubt das Management derzeit, dass sich das Klima auf dem niedrigen Niveau in 2015 zumindest nicht noch weiter verschlechtert. Folglich geht das Management von einem im Jahr 2015 stabilen Umsatz in gleicher Höhe wie im Jahr 2014 aus. Das Konzernergebnis wird im Bereich zwischen 2 und 3 Mio. EUR erwartet.

Management
NamePosition
Christian DreyerVorstandsvorsitzender
Heinrich Schulze-BuxlohVorstandsmitglied
Aufsichtsrat
NamePosition
Michael ReichAufsichtsratsvorsitzender
Hans Joachim TheissAufsichtsratsmitglied
Dr. Dirk VorsteherAufsichtsratsmitglied