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Silberkurse
Silberpreis
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Kursdaten: 04:53 (, verzögert) |
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| Realtime: | 33,61 | 0,00% |
| 1 W. | 1 M. | 6 M. | 1 J. | 3 J. | 5 J. | 10 J. | |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Performance (in %) | -0,83 | 13,48 | -19,16 | 16,51 | 170,64 | 151,69 | 679,88 |
| Volatilität (in %) | 26,29 | 34,10 | 48,26 | 46,80 | 36,58 | 36,49 | 31,88 |
| Benchmark für Outperformance | |||||||
| Outperformance (in %) | -4,74 | 3,75 | -21,06 | 22,45 | 115,97 | 153,42 | 647,13 |
| Outperformance (in %) | -5,59 | 0,64 | -26,31 | 15,10 | 66,48 | 146,69 | 545,10 |
| Outperformance (in %) | -4,48 | 4,96 | -20,41 | 28,42 | 108,41 | 158,89 | 679,88 |
| Outperformance (in %) | -5,00 | 4,29 | -19,01 | 22,49 | 75,29 | 168,91 | 576,50 |
| Outperformance (in %) | -2,42 | 9,73 | -27,28 | 9,88 | 111,42 | 150,04 | 650,06 |
| Outperformance (in %) | -1,36 | 8,08 | -24,86 | 14,86 | 110,05 | 160,17 | 661,76 |
| Outperformance (in %) | -3,56 | 4,56 | -29,20 | 7,64 | 62,59 | 111,03 | 614,38 |
| Outperformance (in %) | -4,05 | 8,24 | -19,86 | 32,54 | 158,60 | 192,21 | 711,59 |
| Outperformance (in %) | -0,72 | 9,03 | -10,81 | 31,84 | 157,78 | 201,36 | 689,68 |
| Outperformance (in %) | -2,07 | 3,52 | -13,54 | 29,69 | 108,18 | 150,75 | 585,73 |
| Outperformance (in %) | -2,98 | 3,03 | -17,29 | 21,09 | 78,22 | 129,46 | 251,83 |
| Outperformance (in %) | -4,90 | -6,39 | -7,68 | 29,08 | -4,17 | 163,58 | 325,66 |
| Outperformance (in %) | -2,89 | 2,27 | -31,60 | 19,91 | 104,48 | 108,49 | 270,84 |
| Outperformance (in %) | -0,83 | 13,48 | -19,16 | 16,51 | 170,64 | 151,69 | 679,88 |
| Outperformance (in %) | -2,09 | 12,47 | -27,48 | 17,14 | 77,89 | 116,25 | 233,49 |
Silber (chem. Ag) wurde schon 4000 v. Chr. vom Menschen entdeckt und verwendet. Die alten Griechen stellten daraus die ersten Silbermünzen her. Das weißglänzende Edelmetall leitet von allen Metallen Wärme und den elektrischen Strom am Besten. Silber ist nicht sehr reaktionsfreudig und damit sehr korrosionsbeständig.
Silber kommt gediegen in der Natur vor. Zumeist wird es aber aus Silbererzen, wie dem Silberglanz, durch chemische Prozesse gewonnen. Auch wird es als Nebenprodukt beim Abbau von Kupfer, Blei oder Zink gefunden. Die größten Silberproduzenten sind Mexiko, Peru, China und Australien.
Durch seine glänzende Oberfläche wird Silber unter anderem in der Schmuckindustrie verwendet, auch Tafelsilber oder Besteck werden daraus hergestellt. Da reines Silber zu weich ist, wird es mit Hilfe von Kupfer gehärtet. Um die bekannte Bezeichnung Sterling-Silber zu tragen, muss der Silberanteil aber bei mindestens 92,5% liegen. Durch die hervorragende Leitfähigkeit wird das Edelmetall in der Elektro- und Elektronikindustrie verwendet. Auch hat Silber eine antibakterielle Wirkung, so dass es in der Medizinbranche, etwa zur Herstellung von Wundauflagen und Cremes, und in der Lebensmittelindustrie gebraucht wird. Ebenfalls hat Silber noch eine Bedeutung in Fotoindustrie.
Ein bedeutender Nachfrager von Silber und Treiber für den Silberpreis ist die Schmuckindustrie. Um zuküftige Entwicklungen beim Silberpreis einschätzen zu können, sollten sich ändernde Präferenzen der westlichen Konsumenten ebenso beachtet werden, wie die steigende Schmucknachfrage in den aufstrebenden Entwicklungsländern. Bei der Industrienachfrage sollte berücksichtigt werden, dass manche Branchen, etwa die Fotoindustrie, Bedeutung für den Silberabsatz verlieren, und andere, wie etwa die Medizin, an Wichtigkeit gewinnen. Auf der Angebotsseite sollten aktuelle Produktionsvolumen und Entwicklungen in Förderländern beobachtet werden. Auch sich ändernde Lagerbestände sind beim Silberpreis von großer Bedeutung. Ferner ist der Stellenwert des Silbers als inflationssichere Anlage zu beachten.
Futures auf den Silberpreis werden unter anderem an der NYMEX in New York gehandelt. Die Kontraktgröße beträgt 5000 Feinunzen (1 Unze=31,1034768g). Der Silberpreis wird in US-$ pro Feinunze angegeben. Auch hat der Anleger die Möglichkeit Optionen oder Zertifikate auf den Silberpreis zu erwerben. Indirekt kann man durch Aktienbeteiligungen an Silberförderern am Silberpreis partizipieren, allerdings sollte das Hedgeverhalten der Unternehmen beachtet werden.
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03.02.2012
Momentumstratege: "Phase der Skepsis" - 200-Tage-Linien im Check01.02.2012
Aufwärtstrend intakt - Gold bis Jahresende bei 1.900 Dollar01.02.2012
Gold-Experte: Alte Höchststände sind drin03.02.2012
"Wenn wir uns mal die Veränderungen in den Verhältnissen der steigenden und fallenden gleitenden Durchschnitte zu den internationalen Indizes anschauen, dann können wir feststellen, dass im Bereich der kurz- und mittelfristigen gleitenden Durchschnitte, also im Bereich der 40 Tage und 90 Tage-gleitenden Durchschnitte inzwischen ein deutlicher Überhang der steigenden GDs zu sehen ist," erklärt Ralf Goerke die Situation bei den gleitenden Durchschnitten. Nur bei den 200-Tage-Linien sei der Überhang der fallenden gleitenden Durchschnitte zu erkennen. "Aber kurz- und mittelfristig sieht es also inzwischen sehr sehr gut aus." Der Monat Januar habe also eine sehr gute Ausgangsbasis für ein positives Marktumfeld geschaffen, kommentiert der Experte.
Auch das Verhältnis der Todes- und Goldkreuze hellt sich immer mehr auf. 41:9 Todes zu Goldkreuzen zeigt das Verhältnis derzeit auf. Ein Todeskreuz wird dann ausgebildet, wenn der 50-Tage gleitende Durchschnitt unter die 200-Tage-Linie fällt. Ein Goldkreuz entsprechend umgekehrt. Hier zeichne sich noch ein deutlicher Überhang der Todeskreuze ab. Viele Indizes zeigen also 50-Tage-gleitende Durchschnitte unter ihrer 200-Tage-Linie. Dies sei der starken Baisse geschuldet, die die Märkte in den letzen Monaten sehen durften, so Goerke. Diese Situation werde sich auch in den nächsten Tagen nicht ändern. "Ich vermute, wenn es so fulminant weiter gehen sollte, wie in den ersten Wochen dieses Jahres, dann wird es vielleicht Ende Februar, vielleicht auch erst März ehe sich dieses Bild in diesen Balken auch zum Positiven ändern wird."
Welche weitere Entwicklung der Experte im Monat Februar erwartet - das erfahren Sie im Interview.
Zur kompletten Nachricht
01.02.2012
Der Preissturz im Dezember war offenbar doch keine Wende, Gold hat im neuen Jahr wieder zum Steilflug angesetzt. Alles dreht sich im Moment um Gold: Seit Jahresanfang gehen die Preise wieder rasant nach oben - auch wenn der Rekordstand vom September bei über 1.900 US-Dollar noch weit entfernt ist. Gold erlebt dabei den stärksten Januar seit über drei Jahrzehnten. Zur Goldeuphorie beigetragen hat vor allem die Ankündigung langfristig niedriger Zinsen durch die US-Notenbank. Im Vergleich mit dem Höhepunkt der europäischen Schuldenkrise sind die Zuflüsse zwar nicht mehr ganz so umfangreich, dafür aber stetig. Der Silberpreis konnte nicht so stark von den FED-Beschlüssen profitieren. "Also Gold hat Silber mal wieder outperformt. Im Silber sind die Ausschläge deutlich größer; hier sind immer mal wieder Spekulanten am Werk die den Silberpreis in die ein oder andere Richtung ziehen können", so Ralf Wiedmann.
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01.02.2012
"Kurzfristig glaube ich, dass der Goldpreis hier um die 1.700 Dollar oder um die 42 Euro pro Gramm, wenn man sich den Goldpreis in Euro anschaut, drum herum handeln wird," erklärt Steffen Orben, Head of FX Trading Deutsche Bank. In Phasen mit mehr Unsicherheit dürften die Preise ansteigen. Charttechnisch gesehen bietet der Goldkurs derzeit eine Unterstützung gegenüber dem Dollar bei 1.670 und gegenüber dem Euro bei 40 Euro pro Gramm. Die nächsten Wochen geht der Experte davon aus, dass wir eine Seitwärtsbewegung sehen, "um dann neuen Anlauf zu nehmen."
Auch wenn sich gerade Tendenzen zu einer Stabilisierung der Weltwirtschaft andeuten, sind generell weiterhin Unsicherheiten vorhanden. "Und daher glaube ich, dass der Goldpreis und Gold als Investment weiterhin attraktiv sein werden," erklärt Orben. Wichtig sei, bei Preisrückgängen zu agieren. "Man sollte sicherlich nicht die Höchststände kaufen, es wird immer wieder mal Konsolidierungsphasen geben." Als der Goldpreis unter 1.600 Dollar handelte und in Euro bei 38 Euro - das sind für Steffen Orben "Kaufkurse."
Welches Kursziel der Experte für den Goldpreis sieht - Schauen Sie rein!
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