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Die Rückkaufwerte von Lebensversicherungspolicen weichen üblicherweise deutlich von ihrem inneren Wert ab. Aus diesem Grund hat sich ein aktiver Sekundärmarkt für Kapitallebensversicherungen entwickelt. Der Versicherungsnehmer kündigt daher nicht seine Versicherungspolice, sondern verkauft diese über den Zweitmarkt und erzielt dabei einen höheren Preis als den Rückkaufwert. Auch für den Käufer ist es ein vorteilhaftes Geschäft, da der Preis immer noch unter dem tatsächlichen Wert der Police liegt. Ein Lebensversicherungsfonds agiert hierbei als Käufer der Versicherungsverträge und führt den Vertrag bis zum Laufzeitende weiter. Zwar ist dieser Trend bei den geschlossenen Beteiligungen in Deutschland noch relativ neu, doch bei nahezu 100 Millionen Versicherungsverträgen und einer Kündigungsquote vor Laufzeitende von fast 50%, ist mit einem starken Wachstum in diesem Bereich zu rechnen. Neben dem deutschen Markt sind für Anleger vor allem britische und amerikanische Lebensversicherungsfonds interessant. Bei US-Lebensversicherungsfonds gilt es allerdings zu beachten, dass nicht Kapitallebensversicherungen, sondern Risikolebensversicherungen gehandelt werden, was eine Investition in einen solchen Lebensversicherungsfonds außerordentlich unabhängig vom traditionellen Kapitalmarkt macht.