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Das Konzept von Private Equity Fonds wird von verschiedenen Seiten aus Politik und Wirtschaft immer wieder intensiv diskutiert. Häufig jedoch ohne den gesamten Hintergrund dieser Anlageidee zu beleuchten. Grundsätzlich handelt es sich bei Private Equity Fonds um eine Form der Unternehmensfinanzierung, bei der ausgewählte Firmen neben Kapital auch unternehmerisches Know-How und Geschäftskontakte zur Verfügung gestellt werden. Das von den Anlegern bereitgestellte Kapital fließt über den Fonds an verschiedene Unternehmen. Als Fondseinnahmen werden dann Unternehmensgewinne und der spätere Verkaufserlös der Firmenanteile verbucht. Dieser spätere Ausstieg ist also von Beginn an Teil des Konzeptes und allen Beteiligten bewusst und gibt somit nur bedingt Anlass zu Kritik. Häufig wird zudem der Beitrag zum wirtschaftlichen Wachstum und zur Entwicklung neuer innovativer Firmen nur ungenügend gewürdigt. Für Anleger gilt es bei Private Equity Fonds dennoch gewisse Besonderheiten zu beachten, um die optimale Kombination aus möglicher Rendite und bestehendem Risiko zu erreichen. So besteht zum einen die Möglichkeit an junge, häufig noch nicht produktive Unternehmen Venture Capital zu vergeben, was mit außergewöhnlich hohen Renditen, aber auch einem höheren Risiko einhergehen kann. Zum anderen kann beispielsweise aber auch in eine Stärkung des Eigenkapitals der unterstützten Unternehmen investiert werden. In der Regel wählen Private Equity Fonds unterschiedlich große Unternehmen aus verschiedenen Branchen und Regionen aus, die sie zuvor intensiv nach ihren Erfolgsaussichten analysieren und erreichen somit eine gewisse Risikostreuung. Private Equity Fonds bieten also vielen Anlegertypen die Chance von derartigen Firmenfinanzierungen zu profitieren.