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ANALYSE: Credit Suisse moniert schwache Zahlen der Commerzbank

14:34 Uhr 16.05.2018

ZÜRICH (dpa-AFX) - Die Schweizer Bank Credit Suisse kann dem jüngsten Geschäftsbericht des Konkurrenten Commerzbank wenig Gutes abgewinnen. Deren erstes Quartal habe ihn nicht gerade beeindruckt, schrieb Analyst Marcell Houben in einer am Mittwoch vorliegenden Studie. Zudem sei es noch zu früh, auf eine Fusion oder Übernahme des Frankfurter Geldinstituts zu hoffen.

Houben senkte seine Gewinnschätzungen und daraus resultierend auch sein Kursziel für die Aktie von 9,20 auf 8,80 Euro - er liegt damit gut 15 Prozent unter dem aktuellen Bewertungsniveau. Das Anlagevotum beließ er auf "Underperform".

Das deutlich besser als erwartet ausgefallene Nettoergebnis verdanke sich der sehr niedrigen Risikovorsorge und der sichtbar gesunkenen Steuerquote, führte Houben aus. Dagegen hätten die gestiegenen Erträge die ebenfalls anziehenden Kosten nicht kompensieren können. Letztere dürften sich auch im weiteren Jahresverlauf unvorteilhaft entwickeln, und bei den Erträgen sei in den kommenden Jahren mit Enttäuschungen zu rechnen.

Bei der Kapitalausstattung der Bank ist dem Analysten zufolge ebenfalls nur wenig Besserung in Sicht. Er traut ihr bei der harten Kernkapitalquote (CET1) bis 2020 lediglich eine Steigerung von 13,3 Prozent im vergangenen Quartal auf dann 14,1 Prozent zu. Die Konsensschätzung liege hier einen halben Prozentpunkt höher, betonte Houben.

Gemäß der Einstufung "Underperform" erwartet die Credit Suisse in den nächsten 12 Monaten eine unterdurchschnittliche Gesamtrendite der Aktie im Vergleich zu den anderen von dem Analysten beobachteten Werten derselben Branche./gl/bek/jha/

Analysierendes Institut Credit Suisse.

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