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ANALYSE/Börse Stuttgart: Dax-ETFs in der vergangenen Woche wieder gefragt

22:05 Uhr 20.12.2011
STUTTGART (dpa-AFX) - Die ETF-Anleger haben in der vergangenen Woche bei börsengehandelten Fonds auf den deutschen und europäischen Aktienmarkt zugegriffen. 'Anleger fanden das Kursniveau wieder interessant und setzten vermehrt auf steigende Kurse, nachdem der Dax stark unter Druck geraten und kurzzeitig sogar unter die Marke von 5.700 Punkten gefallen war', kommentierte Michael Görgens von der Börse Stuttgart die Haltung der ETF-Anleger in der Zeit zwischen dem 12. und 16. Dezember.

Auch kurzfristige, taktisch orientierte Anleger hätten die Gunst der Stunde genutzt und ihre auf fallende Kurse ausgerichteten Short-Produkte in Erwartung einer freundlichen Kursentwicklung in Deutschland und Europa in die Gegenrichtung getauscht. Dabei hätten spekulative Investoren auch gehebelte Fonds genutzt, so der Experte. Mit diesen können sie überproportional von Kursbewegungen profitieren.

Global fiel das Bild aber gemischt aus, wie Görgens betonte. 'Während die Fondsanleger weiter einen Bogen um Südamerika gemacht haben, waren Fonds auf die asiatischen Schwellenländer bei ihnen weiter nachgefragt.' Unentschlossen seien die Investoren aber bei Rohstoff-ETFs geblieben - offenbar hätten sie hier auf neue, klare Signale gewartet. Auch am Geldmarkt und bei Anleihen hielt sich das Anlegerinteresse in etwa die Waage.

Die gesamten Umsätze im Segment ETF BestX des Börsenbetreibers lagen in der vergangenen Woche nur knapp unter dem langfristigen Durchschnitt. Marktübergreifend überwog die Anzahl der Käufer die der Verkäufer dabei recht deutlich.

Wenn 'deutlich' mehr Käufe als Verkäufe von ETFs getätigt wurden, bedeutet dies, dass das Verhältnis von Käufen zu Verkäufen 70:30 oder höher war. 'Etwas' mehr Käufe heißt, dass dieses Verhältnis zwischen 70:30 und 55:45 lag. Wenn sich die Käufe und Verkäufe ungefähr ausgeglichen haben, weist dies auf ein Verhältnis von unter 55:45 bis über 45:55 hin. Wenn es dementsprechend etwas mehr Verkäufe als Käufe gab, lag das Verhältnis von Käufen zu Verkäufen zwischen 45:55 und 30:70./tih/wiz

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