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Zudem sei der Ausblick deutlich aufgestockt worden, so der Experte. Ohne den im März eingefädelten Zukauf des US-Biotechunternehmens Millipore rechne Merck nun mit einem Umsatzplus von 12,5 Prozent. Bislang sei man von 3 bis 7 Prozent ausgegangen. Beim operativen Kerngewinn werde ein Plus von 40 Prozent erwartet, nach bislang 5 bis 15 Prozent. Da Wendorff bislang nur mit einem Anstieg um 18 Prozent gerechnet hatte, stellt er eine mögliche Erhöhung seiner Prognosen in Aussicht.
Der Experte erinnerte allerdings auch daran, dass eine Entscheidung der europäischen Arzneimittelbehörde zum Multiple-Sklerose-Mittel Cladribin absehbar sei. Merck habe diese für September in Aussicht gestellt. Dies könne ein wichtiger Impulsgeber werden. Er beziffert die Erfolgschance allerdings nur auf 50 Prozent, so dass das Ergebnis äußerst unklar sein dürfte.
Mit der Einstufung 'Hold' gehen die Analysten der Commerzbank davon aus, dass die Aktie in einer Spanne von 5 Prozent um den aktuellen Kurs schwanken wird. Das Kursziel bezieht sich auf einen Zeitraum von sechs Monaten./tih/rum
Analysierendes Institut Commerzbank.