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Deutsche Wohnen beklagt Aggression gegen Vermieter

11:17 Uhr 07.12.2017

BERLIN (dpa-AFX) - Die Deutsche Wohnen als Berlins größter Vermieter sieht sich nach eigenen Angaben Aggressionen ausgesetzt. "Es gibt bestimmte Gruppen, die massiv Stimmung gegen uns und andere Immobilienunternehmen machen", sagte Vorstandschef Michael Zahn der "Berliner Morgenpost" (Donnerstag). Die Konzernzentrale in Wilmersdorf wird deshalb nun durch einen Zaun geschützt. "Wir sehen uns in Zeiten, wo Wohnraum sich immer weiter verknappt, auch mit der Wut von Menschen konfrontiert, die bei Wohnungsbesichtigungen leer ausgehen."

Bis zu 100 Interessenten melden sich laut Zahn mittlerweile für freie Wohnungen. Durchschnittlich zahlen Mieter bei der Deutschen Wohnen demnach 6,40 Euro kalt je Quadratmeter. Bei der Neuvermietung verlange das Unternehmen im Schnitt 8 Euro.

Aus Zahns Sicht ist das Klima Vermietern gegenüber feindlicher als zuvor, seit Berlin im vergangenen Jahr einen rot-rot-grünen Senat erhielt. Dennoch hat die Deutsche Wohnen im Oktober ihren Hauptsitz von Frankfurt in die Hauptstadt verlegt. Dort befinden sich 100 000 der bundesweit 160 000 Wohnungen des Konzerns. Kritik an dem Vermieter kommt vor allem von der Berliner Linken./bf/DP/she

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