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Ölpreise gestiegen - gefallene US-Öllagerbestände stützen

12:59 Uhr 10.09.2010
NEW YORK/LONDON (dpa-AFX) - Die Ölpreise sind am Freitag im Mittagshandel gestiegen. Ein Barrel (159 Liter) der US-Referenzsorte West Texas Intermediate (WTI) zur Auslieferung im Oktober kostete 75,81 US- Dollar. Das waren 1,56 Dollar mehr als zum Handelsschluss am Vortag. Der Preis für ein Fass der Nordseesorte Brent stieg um 20 Cent auf 77,67 Dollar.

Die zuletzt gesunkenen Rohöllagerbestände in den USA hätten vor allem den US- nach oben getrieben, sagten Händler. Damit sank die Differenz zwischen dem WTI-Preis und dem Brent-Preis auf zwei Dollar. Ein weiterer Grund für den stärkeren Anstieg des US-Preises sei die Schließung einer großen Ölleitung, welche bis zu 670.000 Barrel Rohöl aus Kanada in den Mittleren Westen der USA liefert, schreibt die Commerzbank in einem Kommentar. Dies schränke die Verfügbarkeit von WTI-Rohöl ein und könnte sich in weiter fallenden Ölimporten und Lagerbeständen niederschlagen.

Unterstützt worden sei der Ölpreis auch durch die gestiegenen Rohölimporten von China, schreibt die Commerzbank. Diese seien im August um 13 Prozent zum Vorjahr geklettert./jsl/jha/

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