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Riester-Rente in Ostdeutschland etabliert

16:56 Uhr 22.07.2010
ERKNER (dpa-AFX) - Die staatlich geförderte Riester-Rente hat sich in Ostdeutschland überdurchschnittlich gut etabliert. Gut ein Viertel (26 Prozent) aller Zulagenempfänger sind in den neuen Bundesländern zu Hause, wie die Deutsche Rentenversicherung (DRV) am Donnerstag in Erkner bei Berlin bekanntgab. Und das, obwohl der Osten bei den Pflichtversicherten lediglich einen Anteil von knapp 20 Prozent hat.

Die DRV-Experten traten der weit verbreiteten Ansicht entgegen, die Riester-Rente sei vor allem bei Gutverdienern gefragt. Nach Erkenntnissen der Zentralen Zulagenstelle für Altersvermögen waren zuletzt gut 70 Prozent der Zulagenempfänger Beschäftigte mit einem Jahreseinkommen von unter 30 000 Euro. Rund 50 Prozent verdienten weniger als 20 000 Euro im Jahr. Derzeit sind knapp 14 Millionen Riester-Verträge abgeschlossen.

Mit der Riester-Rente soll das langfristig sinkende Rentenniveau ausgeglichen werden. Seit ihrem Start im Jahr 2002 haben die Bundesbürger 19 Milliarden Euro zur zusätzlichen Alterssicherung auf die Seite gelegt. Der Staat hat noch einmal 7,8 Milliarden Euro an Zulagen aus Steuermitteln dazugegeben. Unterm Strich sind damit knapp 27 Milliarden Euro in den verschieden Riester-Töpfen angespart./vs/DP/jsl

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