CLEVER HANDELN
Richten Sie Börsennews.de als Startseite ein
Hier klicken

ROUNDUP/AKTIEN NEW YORK: Verluste - Gedämpfte Hoffnung auf Fed-Intervention

16:49 Uhr 23.08.2012
NEW YORK (dpa-AFX) - In den USA ist den Anlegern die Hoffnung auf eine baldige geldpolitische Lockerung durch die Fed schnell wieder vergangen. Am Donnerstag bauten die US-Börsen daraufhin binnen der ersten Handelsstunde ihre Verluste weiter aus. Zudem drückten laut Börsianern neue Konjunkturdaten vom Arbeits- und Immobilienmarkt auf die Stimmung. Der Dow Jones Industrial stand zuletzt mit 0,72 Prozent im Minus bei 13.077,36 Punkten. Der breiter gefasste S&P 500-Index     verlor 0,56 Prozent auf 1,405,64 Punkte. An der Technologiebörse Nasdaq gab der Composite Index um 0,65 Prozent auf 3.053,76 nach, und für den Auswahlindex Nasdaq 100 ging es um 0,75 Prozent auf 2.762,55 Punkte abwärts.

Die jüngsten Konjunkturdaten waren gemischt ausgefallen. So waren die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe in der vergangenen Woche überraschend gestiegen. Zudem blieb der Anstieg bei den Verkäufen neuer Häuse im Juli etwas hinter den Erwartungen zurück. Allerdings wurde der Rückgang im Vormonat stark von 8,4 auf 3,5 Prozent korrigiert.

Das alles beherrschendes Thema aber bleibt die Frage, ob die US-Notenbank Fed nun ein neues Anleihenkaufprogramm startet oder nicht. Nach dem am Mittwoch veröffentlichten Protokoll zur jüngsten Notenbanksitzung von Anfang August waren zunächst die Spekulationen auf eine weitere Lockerung der US-Geldpolitik (QE3) wieder aufgeflammt. Dann jedoch folgte die Ernüchterung an den Märkten.

Der Präsident der regionalen Notenbank von St. Louis gab sich unsicher, ob nach den aktuelleren Konjunkturdaten tatsächlich ein neues Anleihenkaufprogramm der US-Notenbank (Fed) notwendig sei. Die jüngste Fed-Sitzung sei schon einige Zeit her, und seitdem habe sich die US-Wirtschaft erholt, sagte Bullard am Donnerstag dem Fernsehsender CNBC. Es wäre schon sehr ungewöhnlich wenn die Fed nach den neueren Konjunkturdaten tätig würde. Schließlich bewegten sich die Aktienmärkte auf Rekordstände zu.

Auf Unternehmensseite standen Hewlett-Packard ( HP) ( HP Aktie) im Dow stark unter Druck. Die HP-Papiere knickten um 6,30 Prozent auf 17,99 US-Dollar ab, nachdem der Computer- und Druckerhersteller am Vortag nach Handelsende seine Zahlen für das dritte Geschäftsquartal präsentiert hatte. Der Konzern hatte einen Nettoverlust von 8,9 Milliarden US-Dollar (7,1 Mrd. Euro) eingefahren. nachdem im entsprechenden Vorjahreszeitraum noch ein Gewinn von 1,9 Milliarden Dollar erzielt worden war. Eine gigantische Abschreibung, rückläufige PC-Verkäufe und die Kosten für den Konzernumbau hatten bei dem weltgrößten PC-Produzenten das riesige Loch gerissen. Deshalb nahm das Management die Ergebnisprognose für das Geschäftsjahr 2011/12 zurück.

Facebook ( FACEBOOK Aktie) kletterten um 0,36 Prozent auf 19,51 Dollar nach oben. Das Online-Netzwerk hatte von der US-Wettbewerbsbehörde FTC grünes Licht für die Übernahme des Fotodienstes Instagram bekommen.

Auf den hinteren Unternehmensrängen gab es zudem noch einige Zahlen zu vermelden. Papiere des Discounters Big Lots ( BIG LOTS Aktie) brachen nach einem deutlich abgesenkten Jahresausblick um mehr als 21 Prozent ein.

Unterdessen geht der Autoverleiher Hertz ( HERTZ GLOBAL Aktie) bei seinem bereits über zwei Jahre währenden Übernahmebemühungen von Dollar Thrifty Automotive ( DOLLAR THRIFTY AUTOM. GRP INC. REGISTERED SHARES DL -,01 Aktie) in eine neue Runde. Der Konzern spricht laut mit der Sache vertrauten Personen jetzt einige Aktionäre des Übernahmekandidaten direkt an. Diese sollen ein Verkaufsangebot abgeben. Die Papiere beider Unternehmen legten zuletzt um knapp vier Prozent zu./tav/he

Wertpapiere ISIN Letzter Kurs Performance
SIMO INTERNATIONAL Aktie FR0004038818 1,40 € 7,69%
ABC ARBITRAGE Aktie FR0004040608 4,74 € 0,21%
PRISMAFLEX Aktie FR0004044600 11,40 € -1,30%
NEURONES Aktie FR0004050250 13,75 € -1,43%
Jetzt mitmachen: Aktuelle börsennews.de Umfrage
Immerhin 58% der Teilnehmer einer groß angelegten Umfrage des Deutschen Sparkassen- und Giroverbands geben an, mit ihrer finanziellen Situation zufrieden zu sein. Zugleich hat eine Studie der Böckler-Stiftung ermittelt, dass die Vermögen in Deutschland immer ungleicher verteilt sind - ein Widerspruch, wie es scheint. Wie steht es um Ihre Zufriedenheit mit den privaten Finanzen? Sind Sie mit Ihrer Situation insgesamt
Der "Märkte am Mittag"-Newsletter
  • Täglich aktuelle Topnews
  • Die wichtigsten Aktien im Überblick
  • Exklusive Hintergrundanalysen
 
News-Diskussion (0 Beiträge)
Bitte ignorieren! Wenn Sie diese Felder sehen, füllen Sie diese bitte NICHT aus!
Nachricht
Sie müssen eingeloggt sein, um an dieser Diskussion teilzunehmen.
  • Keine Beiträge vorhanden!