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Stadtrat stimmt Senkung der Stadionmiete für 1. FC Kaiserslautern zu

20:52 Uhr 13.03.2018

KAISERSLAUTERN (dpa-AFX) - Die Weichen für eine finanzielle Entlastung des abstiegsbedrohten Fußball-Zweitligisten 1. FC Kaiserslautern sind gestellt. Der Kaiserslauterer Stadtrat stimmte am Dienstagabend mit deutlicher Mehrheit für das neue Konzept zur Finanzierung des Fritz-Walter-Stadions. Bei 40 Stimmen der Fraktionen von SPD, CDU, FDP, FWG und FBU gab es nur zehn Stimmen der Grünen und der Linkspartei dagegen.

Dem Antrag des 1. FC Kaiserslautern, die Pacht in der 2. Liga von 3,2 Millionen Euro pro Jahr auf 2,4 Millionen Euro und in der dritten Liga auf 425 000 Euro zu senken, wurde somit zugestimmt. "Wir wollen dem FCK nicht die Luft zur Weiterentwicklung nehmen", begründete Oberbürgermeister Klaus Weichel (SPD) den Schritt für die finanziell gebeutelte Stadt.

Das Konzept sieht vor, dass die Stadiongesellschaft zum Ausgleich ihrer Kosten eine Finanzspritze der Stadt erhalten wird. Die Gesellschaft benötigt pro Jahr 3,2 Millionen Euro. Allein 2,95 Millionen Euro gehen für Zinsen drauf. Die verbesserte Einnahmesituation der Kommune und eine Erhöhung der Vergnügungssteuer sollen beim Schließen der Lücke helfen.

Mehrere Fraktionen forderten zudem eine Beteiligung des Landes Rheinland-Pfalz. Von einer Anhebung der Grundsteuer hatte das Rathaus nach heftiger Kritik unter anderem von Seiten des Bundes der Steuerzahler abgesehen. Der Plan sieht zudem eine Zusatzpacht von 100 000 Euro in der dritten Liga vor, wenn im Schnitt mindestens 19 000 zahlende Zuschauer kommen. Die Regelung ist zunächst nur auf die kommenden beiden Spielzeiten befristet ist. Bei einer Rückkehr des 1. FC Kaiserslautern in die Bundesliga würde sich die Pacht an der Höhe Fernsehgelder orientieren./ac/DP/tos

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