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Union Investment: Verwaltetes Vermögen steigt wieder auf das Niveau von 2007

12:30 Uhr 19.07.2010
STROMBERG (dpa-AFX) - Das verwaltete Vermögen von Union Investment ist wieder auf das Niveau von vor der Finanzkrise gestiegen. Das verwaltete Vermögen sei im ersten Halbjahr um 11,2 Prozent im Vergleich zum entsprechenden Vorjahreszeitraum auf 167,6 Milliarden Euro geklettert, teilte Union Investment am Wochenende in Stromberg mit. Das Nettoneugeschäft lag in den ersten sechs Monaten dieses Jahres bei 2,8 Milliarden Euro. 'Zwei Jahre nach dem Ausbruch der Finanzmarktkrise befindet sich das von Union Investment verwaltete Vermögen wieder auf dem Niveau von 2007', sagte Hans Joachim Reinke, Vorsitzender des Vorstands der Union Asset Management Holding AG. Die Union Investment ist die Fondsgesellschaft im Verbund der Volks- und Raiffeisenbanken.

Im institutionellen Geschäft erzielten laut Union Investment die IMMUNO-Wertsicherungskonzepte mit 2,1 Milliarden Euro die höchsten Nettomittelzuflüsse. Union Investment betreue nunmehr 216 IMMUNO-Mandate mit einem Gesamtvermögen von 22,3 Milliarden Euro. Im Privatkundengeschäft konzentrierten sich die Nettomittelzuflüsse auf die Offenen Immobilienfonds mit 1,3 Milliarden Euro. Mit vier neuen Garantiefonds seien ebenfalls 1,3 Milliarden Euro neu eingesammelt worden.

Mittelabflüsse hatte vor allem der geldmarktnahen Rentenfonds UniOpti4 mit 3,2 Milliarden Euro zu verzeichnen. 'Aufgrund des Wegfalls des Steuervorteils kamen die Abflüsse aus dem UniOpti4 für uns auch in dieser Größenordnung nicht überraschend. Wir hatten dies schon vor zwei Jahren prognostiziert', so Reinke. Die Mittel kurzfristig orientierter Anleger seien entweder in andere Fonds von Union Investment umgeschichtet worden oder wanderten in die Einlagen der Banken.

Das Fondsgeschäft bleibt laut Union Investment ein Wachstumsmarkt, auch wenn die Wachstumsrate mit einer prognostizierten durchschnittlichen Steigerung von 5,8 Prozent pro Jahr anderthalb bis zwei Prozentpunkte unter den Prognosen vor Ausbruch der Finanzmarktkrise liege. 'Diese Erwartung basiert auf einem sich verschärfenden Wettbewerb, der zunehmenden Regulierung, einem sich grundlegend verändernden Kapitalmarktumfeld und den sich ebenfalls wandelnden Kundenpräferenzen. Diese Herausforderungen erfordern in unserem Geschäftsfeld eine veränderte Sichtweise, die ich als 'Neuen Realismus' bezeichne', sagte Reinke./jsl/bgf

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