CLEVER HANDELN
Richten Sie Börsennews.de als Startseite ein
Hier klicken
Experten-Empfehlungen von Steffen Heinrich

Vorsicht Hexensabbat!

15:07 Uhr 15.09.2011, Steffen Heinrich
Steffen Heinrich
Steffen
Heinrich

Guten Tag, liebe Leserinnen und Leser,

in der vorherigen Ausgabe des DAX-Ausblicks hatte ich Ihnen ja die Situation bezüglich der aktuellen Trendkanalbegrenzung im DAX aufgezeigt. Nach wie vor gilt, dass das deutsche Leitbarometer diesen Trendkanal nach unten noch nicht durchbrochen hat. Das bedeutet:

Der DAX ist an der 5000er-Marke abgefedert und die 2009-Juni-Tops wurden zurückerobert. Daraus lässt sich nur der eine Schluss ziehen. Der DAX hat jetzt kurzfristig eine Haltezone im Rücken. Für Trader wäre das ein Signal, für kurze Zeit eher auf Long-Positionen zu setzen. Die Betonung liegt hierbei auf "kurz". Denn:

Langfristig sollte man mit weiteren Rücksetzern wie im Krisenjahr 2009 rechnen. Den Baisse-Modus hat nämlich weder der DAX noch alle anderen wichtigen Indizes rund um den Globus abgeschaltet. Im Performance-Vergleich mit den 49 wichtigsten internationalen Aktienindizes liegt der DAX seit August mit -25,40% auf dem drittletzten Platz. Im Detail:

Nur Griechenland (-28,81%) und die Ukraine (-34,67%) haben mehr verloren! Der durchschnittliche Verlust aller 49 Indizes seit Anfang August liegt bei 13,78%. Direkt gut gelaufen ist es bisher für den Dow Jones. Er belegt den 10. Platz in dieser Liste, mit einem Minus von gerade einmal 7,38%. Aber Sie sollten nicht als deutscher Anleger neidisch werden. Kein Index ist seit Anfang August im Gewinn und Fakt ist auch, dass unser DAX ist auf europäischer Sicht in "guter Gesellschaft" ist. Denn die letzten zwölf Plätze im Performance-Vergleich werden ausschließlich von europäischen Indizes besetzt.

Doch sollte man sich als Trader nicht großartig mit den vergangenen Wochen beschäftigen, sondern sich eher das kurzfristige Bild des DAX genauer anschauen, wenn man Rendite im Depot erzielen möchte. Im Fokus steht da beispielsweise der morgige Hexensabbat. Ein Backtest zeigt uns folgendes Szenario auf:

Legen die Kurse in der Woche des Hexensabbat mehr als 1% zu, so stehen die Kurse mit einer Wahrscheinlichkeit von 77,42% in einem Monat durchschnittlich rund 3,18% höher. Das bedeutet für den DAX:

zurück zur letzten Seite