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Liebe Leserinnen und Leser,
hinterher ist man immer schlauer! Das sagt der Volksmund, wenn etwas nicht so läuft, wie die Mehrheit oder man selber angenommen hat. Was die aktuelle Berichtssaison anbetrifft, die mit einer Menge an Vorschusslorbeeren befrachtet ist, scheint sich die genannte Einsicht spürbar zu bestätigen. Denn die bisher vorlegten Ergebnisse und Ausblicke vornehmlich der US-Konzerne waren zwar gut, aber nicht durchgehend überragend, sieht man einmal vom Krösus Apple ab, der beim Umsatz und Gewinn dank der Verkaufsrenner iPhone und iPad sagenhafte Plusziffern vorzeigen konnte. Zwar haben die Aktienindizes wieder zugelegt. Aber nur auf breiter Front noch günstigere Resultate als die allseits schon im Umlauf befindlichen Super-Prognosen hätten die Kurse an den Börsen richtig beflügeln können, und vor allem positivere Ausblicke.
Somit wird auch die Kehrseite der Medaille sichtbar, die sich "Erwartungsmanagement" nennt. Im Vorfeld einer Berichtssaison legt die Investmentindustrie gesteigerten Wert auf eine positive Nachrichtenlage in den Medien, um die Anleger bei Laune zu halten. Das kann gut gehen, falls die gelieferten Daten mehr als zufriedenstellen, wie voriges Jahr der Fall. Es kann aber auch in die Hose gehen. Bereits diesen April anlässlich der Berichtssaison für das erste Quartal hielt der Effekt kaum drei Wochen vor, obwohl 85% der US-Unternehmen bessere Zahlen meldeten als die Prognosen annahmen. Das mehrfach erwähnte Dilemma der vermutlich langsameren Konjunktur ließ dieses Frühjahr erstmals grüßen. Aktuell kippte die Tendenz nach der ersten Berichtswoche, danach sahen wir nochmals festere Kurse. Doch die eigentliche Devise an den Aktienmärkten lautet: Sell the news. Also bei gelieferten (guten) Nachrichten verkaufen und abwarten.
Nun ist damit keineswegs endgültig über die zuküftige Tendenz entschieden. Vor allem die deutschen Konzerne, die erst in den kommenden Wochen ihre Bilanzen präsentieren und einen fortgesetzten Aufschwung der Wirtschaft sehen, haben noch ein gewichtiges Wörtchen mitzureden. Das bedeutet: Für den Kurzfrist-Trader (KFT) hat es wenig Sinn, sich nur auf eine Seite zu fixieren: Dass an den Börsen die Baisse ausbricht, ist unwahrscheinlich. Dazu sind die Daten zu gut. Ein wirtschaftlicher Abschwung oder gar eine neue Rezession sind aus heutiger Sicht nicht zu befürchten. Andererseits: An die Fortsetzung der Aktienhausse zu glauben, bereitet momentan Mühe, weil noch etliche Störfaktoren vorliegen. So agiert der KFT auf der Long- und auf der Shortseite, wie sich das in Schaukelbörsen wie gegenwärtig gehört. Diese Strategie brachte unseren Lesern in den vergangenen Monaten beachtliche Gewinne.
Viel Erfolg mit Ihren Investments wünscht Ihnen
Gerhard Mahler
P.S. Kennen Sie schon den Kurzfrist-Trader? In diesem Trading-Service unterstütze ich Sie mit konkreten Empfehlungen für schnelle Börsengewinne innerhalb von 24 Stunden, wenigen Tagen oder Wochen. So konnte seit 2007 eine Trefferquote von 74% erzielt werden. Wie auch Sie kurzfristige Schwankungen in schnelle Gewinne verwandeln, erfahren Sie hier!
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| Name | Kurs | Performance | |
|---|---|---|---|
| Dax | 6.135 | -0,72 % | |
| TecDax | 772 | -1,03 % | |
| Dow Jones | 10.486 | -0,15 % | |
| Nasdaq | 1.870 | -0,21 % | |
| Nikkei225 | 9.665 | -0,36 % | |
| Gold in USD | 1.168,30 | 0,37 % | |
| Silber in USD | 17,58 | 0,30 % | |
| Rohöl in USD | 78,00 | 3,52 % | |
| Euro in US-Dollar | 1,3084 | 0,66 % | |