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Guten Tag, liebe Leserinnen und Leser,
die Bullen sind los! Schier unaufhaltsam scheint sich das deutsche Leitbarometer in der laufenden Aufwärtsbewegung Richtung Norden zu schieben, wobei alleine in der vergangenen Handelswoche satte 279 Punkte aufgesattelt werden konnten. Doch dieses Kunststück auch in den kommenden Sitzungen fortzuführen, dürfte mehr als nur schwierig werden, denn mit Notierungen im Bereich von 5880/5900 Punkten ist der DAX jetzt an einem bedeutenden Widerstand angekommen. Rückblick:

Ausgehend vom 2007er-Jahresschlusskurs bei 8067 ist der Index in 15 Monaten bis auf 3589 Punkte weggebrochen. Dadurch ergibt sich für die Finanzkrise ein Abschlag von 55% bzw. 4401 Zählern. Aktuell notiert der DAX im Bereich von 5880/5900 Punkten und hat damit grob gerechnet rund die Hälfte des vorangegangenen Kurssturzes wieder wett gemacht. Mit dieser Zone hatte das deutsche Leitbarometer bereits im vierten Quartal 2009 zu kämpfen, wobei sich die Kurse nur über den Jahreswechsel kurzfristig darüber schieben konnten. Das fehlende Volumen sorgte Mitte Januar dann für eine Korrektur, wobei der nächste Angriff auf diesen Widerstand jetzt auf Hochtouren läuft. Wer meine Analysen im DAX-Ausblick regelmäßig verfolgt, der weiß, dass ich dem erfolgreichen Break nach oben doch sehr skeptisch gegenüber stand und noch immer stehe. Denn:

In den vergangenen Sitzungen schossen zwar die Kurse nach oben, das Handelsvolumen blieb allerdings weiter ziemlich gering. Der direkte Spurt zum aktuellen Jahreshoch bei 6094 Punkten ist natürlich möglich, würde aber einem sehr seltenen Szenario gleichkommen, das wir zum letzten Mal im Juli 2009 erleben durften. Während damals jedoch eine Zunahme der Handelsaktivität zu spüren war, bleibt dieser Anstieg bislang weiter aus. Im Gegenteil, bei genauerer Betrachtung sind sogar leicht bärische Divergenzen zu entdecken, womit erste Anzeichen auf eine Fortsetzung der Korrektur abgeleitet werden können. Natürlich kann das Leitbarometer auch in solch einem Umfeld jetzt noch den einen oder anderen Punkt hinzugewinnen, was die genaue Identifizierung für einen möglichen Wendepunkt so schwierig macht. Aus charttechnischer Sicht bleiben deshalb konservative Put-Engagements haltenswert, wobei Sie mit spekulativen Scheinen und vor alle m Calls jetzt Vorsicht walten lassen sollten.
Mit bester Empfehlung
Ihr
Sebastian Hoffmann
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| Name | Kurs | Performance | |
|---|---|---|---|
| Dax | 5.933 | 0,80 % | |
| TecDax | 845 | 1,78 % | |
| Dow Jones | 10.582 | 0,17 % | |
| Nasdaq | 1.912 | 0,55 % | |
| Nikkei225 | 10.645 | 0,09 % | |
| Gold in USD | 1.121,59 | -0,10 % | |
| Rohöl in USD | 79,58 | -1,17 % | |
| Euro in US-Dollar | 1,3636 | 0,24 % | |