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shareribs.com - Tech Market Report: TecDAX und NASDAQ unter Druck

21:13 Uhr 20.04.2018
shareribs.com - Frankfurt / New York 20.04.2018 - Technologie-Werte zeigen sich am Freitag in einem allgemein schwächeren Marktumfeld leichter. In New York rutschen vor allem die Papiere von Apple nach unten.

Der DAX beendete den Handelstag mit einem Minus von 0,2 Prozent bei 12.540 Punkten. Nach oben ging es hier unter anderem für die Papiere von Adidas, BASF und Deutsche Telekom. Auf der anderen Seite standen RWE, Lufthansa und Infineon. Der MDAX verlor 0,1 Prozent auf 25.938 Zähler, während der TecDAX 0,6 Prozent auf 2.623 Punkte abgab. Auf Wochensicht verbesserte sich der DAX derweil um 1,2 Prozent. Die Marktteilnehmer halten sich derzeit zurück, da die geopolitische und geldpolitische Gemengelage unübersichtlich ist. Die Berichtssaison in den USA konnte bislang kaum für frische Impulse sorgen, auch wenn die US-Banken gute Zahlen meldete. Die Sorgen vor einer anziehenden Inflation und Spekulationen über raschere Zinserhöhungen in den USA dämpfen die Kaufbereitschaft, welche auch der schwächere Euro nicht wieder verbessern konnte. Der Dow verliert derweil 0,7 Prozent auf 24.486 Punkte, die NASDAQ gibt 1,1 Prozent auf 7.160 Zähler ab.

Im deutschen Handel ging es für die Papiere von Nordex um 2,8 Prozent auf 9,77 Euro nach oben, SLM Solutions stiegen um 2,5 Prozent auf 35,30 Euro, Manz AG kletterten um 2,1 Prozent auf 32,25 Euro.

Weiterhin nach oben ging es für Telefonica Deutschland, die sich um 1,8 Prozent auf 3,83 Euro verbesserten und Freenet, mit einem Plus von 0,8 Prozent auf 26,27 Euro.

Nach unten ging es für RIB Software, die sich um 4,6 Prozent auf 21,40 Euro verbilligten. Das Unternehmen meldete eine Kooperation mit Microsoft zum Aufbau einer vertikalen Cloud für die Baubranche. Dialog Semi Conductor verloren 1,9 Prozent auf 18,83 Euro. Siltronic büßten 3,5 Prozent 139,70 Euro ein, für Aixtron ging es um 2,1 Prozent auf 15,96 Euro nach unten, für Software AG ging es um 1,3 Prozent auf 40,05 Euro abwärts und Nemetschek büßten 1,1 Prozent auf 97,95 Euro ein.

An der Wall Street dominieren negative Vorzeichen, allen voran die Papiere von Apple. Für den iPhone-Konzern geht es um 4,0 Prozent auf 165,89 USD nach unten. Hier befürchten die Marktteilnehmer einen schwächelnden Absatz bei iPhones. Die Ergebnisse wird das Unternehmen am 1. Mai veröffentlichten. Grundlage der Sorgen ist ein Bericht von Morgan Stanley-Analystin Katy Huberty, die in China einen schwächeren Absatz erwartet und die Prognosen für die verkauften iPhones im Juni-Quartal gesenkt hat. Hinzu kam, dass Taiwan Semiconductor, ein wichtiger Zulieferer von Apple, eine schwächere Entwicklung in der Branche erwartet.

Ebenfalls unter Druck liegen Amazon, die 1,6 Prozent auf 1.532 USD verlieren. Für Microsoft geht es um 1,2 Prozent auf 94,96 USD abwärts, IBM korrigieren um 1,9 Prozent auf 144,91 USD. Die Papiere von Google-Mutter Alphabet geben 1,0 Prozent auf 1.076 USD ab, für Netflix geht es um 1,1 Prozent auf 329,15 USD abwärts.

Einer der wenigen Gewinner sind die Papiere von General Electric, die sich um 4,4 Prozent auf 14,60 USD verbessern. Das Unternehmen legte relativ gute Zahlen vor, vor allem die Sparte Gesundheit und Aviation entwickelte sich positiv.

Unternehmen wie Tesla, Apple und Google reklamieren für sich gerne, Innovationsführer zu sein. Tatsächliche Innovationen werden aber meist im Kleinen entwickelt und dann von großen Unternehmen adaptiert und vermarktet. Zu den Branchen, die man nicht unbedingt zu den Innovationsführern zählt, gehört die Petrolchemie. Doch auch hier gibt es durchaus wichtige Entwicklungen. Die kanadische Gen III Oil Corp. (WKN: A2DYXJ) hat ein Verfahren entwickelt, dass bekannte Raffinierungstechnologien mit einer Flüssigkeitsextraktionsstufe kombiniert. Das Unternehmen ist damit in der Lage, aus Altöl eine vergleichsweise höhere Menge an Basisschmierstoffen zu extrahieren.

Das als ReGen bezeichnete Verfahren wurde in einer Pilotanlage getestet und von renommierten Organisationen verifiziert. Im Rahmen des Verfahrens werden 97 Prozent des verarbeiteten Altöls zu Ölderivaten weiterverarbeitet. Das mit 16 Patenten geschützte Verfahren wird Gen III Oil Corp. (WKN: A2DYXJ) in seiner ersten kommerziellen Anlage, die eine Kapazität von 2.800 bpd haben wird, zum Einsatz bringen. Die Anlage soll im zweiten Quartal 2019 in Betrieb genommen werden und dann einen Abnahme- und Liefervertrag mit einer Tochtergesellschaft von Elbow River Marketing erfüllen. Der Vertrag hat eine Laufzeit von fünf Jahren und umfasst mehr als 900 Mio. CAD.

Gen III Oil Corp. (WKN: A2DYXJ) will sich aber nicht auf den kanadischen Markt beschränken, sondern hat für die Zukunft Standorte für weitere mögliche Anlagen, unter anderem am Gold von Mexiko, identifiziert. Doch auch ohne die Expansion rechnet das Unternehmen mit einer hervorragenden Entwicklung. Für das erste Jahr nach Inbetriebnahme der Anlage wird ein EBITDA von 112,5 Mio. CAD erwartet. Mehr zu Gen III Oil Corp. (WKN: A2DYXJ) lesen Sie hier:

Die Aktie von Gen III Oil Corp. kann in Frankfurt, Stuttgart oder direkt in Kanada gehandelt werden.

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