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Außerirdische Rendite für Hybrid-Anleihe

19:16 Uhr 06.10.2011

von Oskar Herbert

börsennews.de - Frankfurt, 07.10.2011: Wie kritisch Anleger inzwischen die Schuldenkrise betrachten, zeigt das Beispiel der 9,5%igen Anleihe der Deutschen Bank.

Außerirdische Rendite für Hybrid-Anleihe

Das Papier war zuletzt für weniger als 99% im Börsenhandel zu haben, vermittelt also eine geradezu außerirdische Rendite von 9,5%; ISIN: DE000A1ALVC5; Nennwert: 1.000 Euro. Zwar hat Deutsche-Bank-Chef Josef Ackermann inzwischen Abschied genommen von dem Ziel, 2011 mit einem neuerlichen Rekordgewinn abschließen zu können. Dass die Bank jedoch gleich in den Verlust stürzen wird und die Dividende an die Aktionäre nicht zahlen kann, das ist doch sehr unwahrscheinlich, sofern es gelingt, die Schuldenkrise einigermaßen unter Kontrolle zu halten.

Die Geschäftslage der Bank ist insoweit für die 9,5%ige Anleihe wichtig, weil es sich dabei um eine sog. Hybrid-Anleihe handelt. Sie ist nur nachrangig besichert; faktisch also unbesichert. Die Bank oder - genau genommen - die Tochterbank Deutsche Bank Capital Funding Trust XI, USA, kann die Zinszahlung ausfallen lassen, sofern es der Bank dreckig geht. Die Anleihe läuft zudem grundsätzlich ewig; und zwar uneingeschränkt mit diesem hohen Zinskupon. Die Bank hat sich jedoch 2009, als die Finanzkrise sie zur Ausgabe dieses teuren Papiers zwang, die Möglichkeit eingeräumt, den Hybriden erstmals zum 31.03.2015 zurückzahlen zu dürfen; oder danach jährlich per Ende März. Wahrscheinlich wird die Bank von der frühesten Rückzahlungsmöglichkeit Gebrauch machen: Sie wird dieses Hybrid-Kapital unter den neuen, verschärften Einkapitalvorschriften nämlich nicht mehr als Eigenkapital anrechnen lassen können. Und normales Fremdkapital kann die Bank zu weniger als dem halben Zinssatz aufnehmen. Wer also darauf vertraut, dass die Politiker die Ausbreitung des gefährlichen Griechen-Virus auf andere Schuldenländer verhindern können, der kann sich mit dem Deutsche-Bank-Hybrid eine wirklich attraktive Verzinsung einkaufen.

Das Papier zählte zuletzt an der Börse Stuttgart zu den meist gehandelten Anleihen. D.h: Es gibt viele Anleger, die nicht mehr an eine Begrenzung der Schuldenkrise glauben. Sie nehmen sogar fallende Kurse in Kauf, um bloß aussteigen zu können. In der Spitze hatten Käufer mehr als 110% für diese Anleihe bezahlt.

Irdische Probleme beunruhigen Anleger

Der Vergleich mit der 4,375%-Anleihe von ThyssenKrupp bis 2015 (ISIN: XS0214238239) wirft ein bezeichnendes Licht auf die verworrene Situation. Die Thyssen-Anleihe wird wahrscheinlich erst in den nächsten Tagen unter 100% fallen; sofern die Rendite für des Deutsche-Bank-Hybriden als Marktmaßstab angesehen werden kann. Thyssen hat mit BB+ keine Investmentgrade-Bonität. Der Stahlkonzern macht - anders als die Deutsche Bank - keine Verluste mit Griechenland-Krediten, sondern kämpft mit schweren Verlusten in den neuen Fabriken in Brasilien und den USA. Auch diese Thyssen-Anleihe zählte zuletzt zu den intensiv gehandelten Papieren. Es gibt also Anleger, die schnell aussteigen wollen. Im August waren noch 1.050 Euro für jeweils 1.000 Euro Nennwert bezahlt worden.

Peugeot bietet mehr als Deutsche Bank in der Werbung anbietet

Die 4% Peugeot-Anleihe bis 28.10.2013 ist jüngst schon unter 100% gefallen; ISIN: FR00010957274. Die Rendite für die verbleibenden zwei Jahre Laufzeit liegt damit leicht über 4%. Das ist doppelt so viel wie jene "2% für zwei Jahre", welche Deutsche Bank derzeit massiv bewirbt. Und dass Peugeot nicht durchkommen wird, ist hoch unwahrscheinlich. Präsident Sarkozy ist bei Bedarf noch eher als Kanzlerin Merkel bereit, Industrie-Ikonen des Landes zu stützen, damit nicht unverantwortliche griechische Schuldenpolitik zum Zusammenbruch französischer Unternehmen führt. Von Krise ist im Übrigen weder bei Peugeot noch bei anderen europäischen Autokonzernen etwas zu spüren. Beispielweise Anleihen von VW vermitteln nur sehr niedrige Renditen. Und diese Anleihen tauchen nicht in der Liste der am meisten gehandelten Papiere auf, aus denen skeptische Anleger noch schnell aussteigen wollen.

Vestas-Windmühlen beflügeln Rendite

Vestas, der dänische Weltmarktführer für Windkraftanlagen, ist trotz seiner herausragenden Position zwischenzeitlich in Schwierigkeiten geraten. Die klingen zum Glück aktuell wieder ab. Die 2010 ausgegebene 4,625%-Vestas-Anleihe bis 23.03.2015 (ISIN: XS0496644609) wird aktuell dennoch für 93% angeboten (Brief, B). Ein Kaufkurs (Geld, G) ist auf 86% gestellt. Wer mit entsprechender Limitierung seines Auftrags zu diesem Kurs etwas bekommt, sichert sich einschließlich Rückzahlungsgewinn mehr als 8% Rendite. Wer billigst zu 93% erwirbt, muss sich mit 7% begnügen.

WGF-Hypothekenanleihe & WGF Halbjahreszahlen 2011

Für die 5,35%-WGF-Hypothekenanleihe 2010/2015 wurde am 06.10.2011 ein Verkaufskurs (Brief) von 94% gestellt. Dabei ist die Erstplatzierung dieser Anleihe gerade vor wenigen Tagen abgeschlossen worden. Möglicherweise hängt der Verkaufswunsch unterhalb des Nennwerts mit dem Verlust zusammen, den die WGF AG im jüngsten Zwischenbericht per 30.06.2011 veröffentlicht hat. Diese WGF-Anleihe war erstaunlicherweise noch am 21.09.2011 vom Amtsgericht Lörrach als mündelsicher eingestuft worden. Näher hat sich ein Finanzblog mit den Halbjahreszahlen auseinandergesetzt: http://boersenanalyst.wordpress.com

Alle News zu Anleihen finden Sie auf www.boersennews.de/markt/anleihen

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Im Artikel enthaltene Wertpapiere
Wertpapier ISIN Letzter Kurs Performance
PEUGEOT Aktienkurs FR0000121501 8,17 € 0,10 %
VW Aktienkurs DE0007664039 129,18 € 0,45 %
THYSSENKRUPP Aktienkurs DE0007500001 14,23 € 0,90 %
DEUTSCHE BANK Aktienkurs DE0005140008 29,11 € -0,66 %
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51 Kommentare, Seite 1
WGF = klamm und heimlich
nicht angemeldeter Benutzer | (07.04.2012 um 07:04 Uhr )
...hat die WGF die Geschäftsberichte für 2008 und 2009 geändert.
Das muss man sich mal vorstellen. Der Geschäftsbericht 2008 wurde erst in 2012 in korrigierter Form veröffentlicht, also vier Jahre nachher!
Aus dem zunächst gezeigten und in diversen Pressemitteilungen angepriesenem Gewinn wurde ein massiver Verlust.
Die Anleger, die in der Zwischenzeit in gutem Glauben auf den Geschäftsbericht Anleihen der WGF gezeichnet oder gekauft haben, sind getäuscht worden und sollten die Verluste aus der vorzeitigen Veräußerung über einen Anwalt gegenüber der WGF geltend machen.
Für die Sache sollte sich ma
Mit Blick aud den Geschäftsbericht 2010 und den noch ausstehenden Geschäftsbericht für 2011 kann nur gewarnt werden vor nachträglichenÄnderungen, die ebenso klammheimlich vorgenommen werden.
schon wieder kein rating
nicht angemeldeter Benutzer | (27.03.2012 um 09:03 Uhr )
WGFH06 ohne Rating. WGF will Rating sparen, da nur die kurze Restlaufzeit.
Hm, mal nachdenkt: WGFH07 und WGFH08 auch ohne Rating. Obwohl lange Restlaufzeit.
Also iss Restlaufzeit keine Kriterium.
Was
könnte es dann sein? Der Umfang der Sicherheiten. Jetzt kann WGF
Sicherheiten von WGFH06 umsortieren auf WGFH07 und WGFH08. Dadurch
können die dann bei Creditreform besseres Rating bekommen.
Die
Sicherheiten reichen ohne Umsortierung von das Sicherheite nicht aus.
Ende 2011 WGF hat 130.929 qm Bestandsfläche (mit bedenklich niedrigerer
Auslastung!), aber mind. 190 Mio EUR Anleihen. Heißt jeder qm ist mit
fast 1.500 EUR beliehen.
Anleger müsse hoffen, dass Preise für die
Sicherheiten schneller steigen. Oder an die WGF verkaufe, wenn die
kaufen massiv eigene Anleihen zuröck.
@mal was gutes sehen
nicht angemeldeter Benutzer | (22.03.2012 um 06:10 Uhr )
Hi @mal was gutes sehen:
Danke für den Hinweis auf die Internet-Seite. Habe mir das Urteil angesehen. Wußte gar nicht, dass das so einfach geht. 
Komisch, dass der Anwalt alle Spuren zu seinem Erfolg verwischt - hat der sich echt kaufen lassen? Mit Geld oder Angst?
Wieso hat die WGF den noch "gekauft"? Mit dem Urteil ist das Thema Schneeballsystem aus der Flasche raus.
30.06.2012
nicht angemeldeter Benutzer | (18.03.2012 um 08:53 Uhr )
Beim Aufsichtsrat der WGF geht es nach wie vor drunter und drüber.
Erst im Sommer letzten Jahres gekommen hat B.Schomberg schon Anfang
diesen Jahres das Weite gesucht.
Seit der durch deutsche Gerichte
geadelten Feststellung durch den Düsseldorfer Anwalt, dass die WGF ein
Schneeballsystem sei, sind schon 6 Aufsichtsräte abgehauen.
Nachdem der Ddorfer RA vorgemacht hat, wie es geht, aber selber
von der WGF "satt zu sein scheint", stehen vermutlich schon die nächsten
bereit.
Das Thema mit der WGF könnte uns rund um den 30.06 wieder beschäftigen, wenn der Konzernbericht veröffentlicht wird.
15.03.2012
nicht angemeldeter Benutzer | (15.03.2012 um 11:41 Uhr )
Habe heute meine Kupons kassiert. Danke WGF, Maßstab, keine Zahlung ausstehend, Vorbild, Sensation, wer hätte das gedacht.
Und dann die Kursentwicklung. Zu über 20% gekauft, nachgekauft, und jetzt?
Abwarten bis Tilgung. WGF verkauft weiter Immos, um Verpflichtungen zu bedienen.
Lieber Herrr Dittke, liebe Reichsbedenkenträger, ich danke Euch allen.
Immobilienzeitung 19.01.2012
nicht angemeldeter Benutzer | (09.02.2012 um 11:52 Uhr )
Laut Beitrag von M.Vetter hat sie S&K von der WGF Leipziger Büroimmobilie gekauft.
Liquidität der WGF nach Zahlung des Laufpreises also höher, insofern gut für die Anleihen. Insbesondere, wenn die WGF die eigenen Anleihen unter Nennwert zurückkaufen würde.
Auswirkung auf die GuV unklar, da Wertansatz bei Aktivierung der Immobilie nicht bekannt.
Bemerkenswert der Satz in o.a. Meldung, die Immobilie sein "...deutlich unter Verkehrswert" gehandelt worden.
Dies steht im Kontrast zu den Beteuerungen der WGF, die Verkehrswerte der Immobilien lägen über den Verbindlichkeiten aus den WGF-Anleihen. Hieran bestehen nach der o.a. Aussage zumindest Zweifel.
mal was gutes sehen
nicht angemeldeter Benutzer | (09.02.2012 um 10:05 Uhr )
Nun ja, wenn gutes sehen will, dann kann ja jeder nur Behauptungen
vortragen. Fakt ist aktuelle Ratings liegen nur für 4 der 7 Anleihen
vor.
Ramschniveau.
Die WGFH07 und WGFH08 sollten längst
geratet sein, so hat des die WGF mehrfach selbst geschrieben und
angekündigt. - und sie sind es nicht. Oder liegen die Ratings schon vor
und sind so schlecht, dass die WGF das Rating nicht veröffentlichen
läßt? Oder nicht? Oder doch?
Das ist alle nur Stimmungsmache.
Ja die Presse macht keine Könige und bringt Blender zu Fall. Hach ja. Jajaja. Tja. Die Presse. Böse Presse. Böse, böse, böse.
Lustig
ist das, das Unternehmen schon wieder in einer völligen
Neupositionierung ist und ich kenne keine Firma die bei einer
Neupositionierung nicht ohne Verlust aus dem Thema gegangen ist. Also
kein Wunder, dass die WGF Verluste macht.
Klar alles ist dort nicht gut gelaufen. Hm, umgekehrt formuliert:
nichts ist dort gut gelaufen. Tja. So ist das anscheinend (gut beobachtet Thomas DD).
Nun
die einzigen geschädigten bis jetzt sind nur die Anleger die zu 70 an
der Börse wegen negativen Gerüchten verkauft haben. Und die haben ja nur
auf Stimmungsmache gehandelt, diese Dummerchen.
Ist klar, dass
gegen börsennews eine Verfügung ergangen ist (nachlesbar auf börsennews)
dort wird mitgeteilt, dass da gegen vorgegangen wird. Bis jetzt ist
seitens börsennews noch keine Stellungnahme ergangen wie der Sachstand
ist.
Mal überlegt; wenn ein Richter eine Verfügung zulässt, dann
muss diese schlüssig und nachhaltig vorgetragen sein. Also wenn die
Fakten auf sauberen Journalismus beruhen und alles richtig war was der
Schreiber bei börsennews behauptet richtig war, warum eine Verfügung und
weshalb 3,5 Monate später immer noch nicht geklärt. Solche Fälle werden
bei Gericht wegen ihrer “Eilbedürftigkeit” doch schnell behandelt. Ist
schon komisch.
Auch komisch: wäre es schlechter Journalismus,
hätte boersennews eine Gegendarstellung bringen müssen. Ist aber auch
nicht der Fall.
Und das die WGF unwidersprochen auch als als
Schneeballsystem bezeichnet werden konnte, läßt sich kostenlos im
Internet www.justiz.nrw.de unter Angabe des Aktenzeichens "28 O 596/11"
nachlesen.
Genauso komisch: die WGF berichtet nicht über den
Stand der Bafin-Ermittlungen. Komisch, komisch. Wenn die für die WGF
positives gebracht hätten, dann hätte das die WGF doch schon berichtet.
War ja zugesagt worden. Aber auch nicht gehalten. Oder waren die
Ergebnisse nicht im Sinne der WGF?
Hat die WGF etwa die Kurse manipuliert?
Wie
erwähnt bis jetzt sind die einzigen die einen Vorteil hatten, die
WGFler, Schreiberlinge, Anlegerschutzanwälte (vor allem wenn die sich
von der WGF haben bezahlen lassen, um das LG Köln Urteil u.a.m. von
Ihrer Homepage zu nehmen).
Geschädigte meiner Meinung sind die Anleger.
Gewinner waren andere! Hurra!
DSKP Juli 2011
nicht angemeldeter Benutzer | (02.01.2012 um 09:09 Uhr )
Gar nicht tadellos ist der Umstand, dass die WGF AG noch am 14.07.2011 auf ihrer Internetseite mit Ratings wirbt. Die dort aufgeführten Noten für ihre Hypothekenanleihen sind sämtlich abgelaufen. Das bestätigt die Agentur Creditreform in Neuss bei Düsseldorf.
Eine Wiederholung der "BBB"-Ratings ist nach Vorlage des WGF-Geschäftsberichts für 2010 schwerlich zu erwarten: "Wir warten auf die Beantwortung von Fragen", heißt es in Neuß. "Die Erwähnung des Begriffs "Mündelsicherheit" im Zusammenhang mit diesen Anleihen, ist vor diesem Hintergrund sehr fraglich", urteilt Kapitalanlegeranwalt Klaus Dittke von der Kanzlei DSKP.de aus Düsseldorf.Die Immobilien, die als Sicherheit für die Hypothekenanleihen dienen, sind laut Geschäftsbericht mit mehr als 1.400 € pro Quadratmeter enorm hoch beliehen; und zwar nicht durch Banken sondern durch die WGF-Experten unter Chef Pino Sergio. Die Zinsen für diese Anleihen sowie die Personalkosten für die Verwaltung der Immobilien beliefen sich 2010 auf umgerechnet knapp 10 € pro m² und Monat. So viel Miete ist für Objekte, wie sie die WGF AG hält, nicht zu erzielen. Das zeigen Vergleiche mit Mieten anderer Immobiliengesellschaften. Wie viel Miete die WGF 2010 tatsächlich eingenommen hat, gibt sie bislang nicht an. Wie viel Gewinn sie mit dem Verkauf von Objekten an konzernfremde Käufer gemacht hat, gibt sie ebenfalls nicht an. Sofern nicht erhebliche Verkaufsgewinne erzielt werden, sind die laufenden Kosten der WGF nicht gedeckt. Mitte November 2011 muss eine Anleihe über 30 Mio. € zurückgezahlt werden. Vorsichtshalber sehen die Bedingungen der WGF-Anleihen vor, dass ihre Rückzahlungen auch mit Geld aus neu auszugebenden Anleihen vorgenommen werden kann. "Das ist ein Schneeballsystem", schimpft Anwalt Dittke, der seit 25 Jahren Geld für Anleger aus gescheiterten Anlagen herausholt.
Grundsätzlich sind nur 85% der WGF-Nennwerte grundbuchrechtlich abgesichert. Ob über die hohen Beleihungswerte hinaus die nötigen Gewinne in der Praxis erzielbar sein werden, das muss sich noch zeigen. WGF-Anleihen sind zuletzt an der Börse teilweise leicht unter 100% gesunken. Das Unternehmen hat gerade eine neue Tranche Genussscheine aufgelegt; mit dem Versprechen, mindestens 8% Zinsen dafür zu zahlen; sofern die AG denn genug Gewinn macht. Daran meldet DSKP-Anwalt Dittke "erhebliche Zweifel" an.
WGF = Schneeballsystem
nicht angemeldeter Benutzer | (26.12.2011 um 08:29 Uhr )
Die WGF ist ein Schneeballsystem.
Das ist eine mit Blick auf die Intransparenz und den Geschäftsverlauf richtige Bewertung. Siehe LG Köln.
Insofern sind alle weiteren Diskussionen und Haarspaltereien Zeitverschwendung.
WGF = Schneeballsystem sagt alles.
dskp
nicht angemeldeter Benutzer | (22.12.2011 um 18:01 Uhr )
Bei der Anwaltskanzlei geht das Wort vom Schneeballsystem locker über die Lippen. Allein dreimal bei den als aktuell bei den auf der homepage vorgestellten Fälle. Früher auch gegenüber WGF. Inzwischen nicht mehr, und dass trotz des Urteils vom LG Köln, in dem die Bezeichnung als Schneeballsystem als zulässig bewertet wurde.Von Anfang an hat es Stimmen gegeben, die das Vorgehen der DSKP als unfaire Attacke mit dem Ziel, Honorar zu generieren, bewertet haben. Statt wie bisher mit dem Erfolg vor dem LG zu werben wird von DSKP jetzt ohne nähere Begründung darauf verzichtet. Das war bei der Rüge zum Thema Mündelsicherheit genauso. Es gibt vieles, was an der WGF zu kritisieren ist. Aber wenn das Wort vom Schneeballsystem benutzt wurde, um durch die Folge geschädigte Anleger oder evtl. sogar die WGF abzukassieren, dann ist dies ein starkes Stück. In dem Fall gilt mein Mitgefühl den geschädigten Anlegern, und auch der WGF.
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