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Börsen Gurus aus den USA - Diese Bestseller Bücher sollte man gelesen haben

12:15 Uhr 08.12.2017
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Börsen Gurus aus den USA - Diese Bestseller Bücher sollte man gelesen haben

Immer mehr Menschen entscheiden sich angesichts niedriger Zinsen dazu, ihr finanzielles Glück an der Börse zu suchen. Dabei ist neben einem glücklichen Händchen auch Fachwissen gefragt, um fundierte Entscheidungen zu treffen. Börsengurus treten in dieser Situation als wichtige Orientierungshilfe auf und präsentieren einen umfassenden Schatz an Erfahrungen. Doch welche Personen drängen sich hierbei besonders in den Vordergrund und welche Bücher sollte jeder Trader gelesen haben?

Der Experte Warren Buffet

Einer der bekanntesten Börsen Gurus dieser Tage ist Warren Buffet. Obwohl sich der im Jahr 1930 geborene Amerikaner nicht als große Beeinflussung der Szene sieht, ist seine Bedeutung für den Weltmarkt nicht zu leugnen. Er selbst verfügt bereits über ein Vermögen von vielen Milliarden US- Dollar, die er im Laufe der Jahrzehnte an der Börse erwirtschaftete. Er selbst setzt vor allem auf eine langfristige Strategie der Anlage, welche den sonstigen Entwicklungen dieser Tage klar entgegensteht. Entscheidet er sich mit seiner Investmentfirma Berkshire Hathaway dazu, Aktien eines bestimmten Unternehmens zu kaufen, so befinden sie sich in der Folge meist über Jahrzehnte im Portfolio. Bereits diese Form der Konstanz, mit der er dennoch dazu in der Lage ist, hohe Gewinne zu erwirtschaften, zählt zu den großen Besonderheiten Buffets.

Kopf von Berkshire Hathaway

Besonders in der Niedrigzinsphase gelang es Buffet durch eine Reihe an geschickten Schachzügen, sein Vermögen zu vergrößern. Günstige Kredite, wie sie die Experten von kredit-zeit.de auf ihrer Seite vergleichen, nutzte er dafür ebenso, wie die an der Börse gehandelten Rohstoffe. Durch sein vielseitiges auftreten in der Öffentlichkeit sah er sich nicht dazu veranlasst, auch im Rahmen von Publikationen auf das eigene Schaffen aufmerksam zu machen. Stattdessen können Anleger die regelmäßigen Aktionärsversammlungen von Berkshire Hathaway dazu nutzen, um sich über die neuen Strategien von Warren Buffet zu informieren. Trotz seines erstaunlichen Erfolgs, den er seit seinem Einstieg in das Geschäft in den 1950er-Jahren feierte, maßt sich der in Nebraska geborene Investor nicht an, anderen Kollegen Tipps zu geben. Gleichzeitig beteuert er selbst, nicht unfehlbar zu sein und nicht alle Aktionen an der Börse genau abschätzen zu können.

Benjamin Graham

Als Wirtschaftswissenschaftler und Investor hat sich Benjamin Graham bis zu seinem Tod im Jahr 1976 einen sagenhaften Ruf erworben. Viele Grundsätze der Börse, welche von Privatanleger zur damaligen Zeit nicht beachtet wurde, fasste er in Werken zusammen, welche bis heute zu den Bestsellern der Branche gehören. Für die Fundamentalanalyse, welche die Grundlage einer jeden Entscheidung sein sollte, sticht sein Werk Intelligent Investieren besonders heraus. In diesem diskutiert er die häufigsten Anlagestrategien und betrachtet sie in einer objektiven Art und Weise. Dabei geht er detailliert auf die einzelnen Vor- und Nachteile ein, mit denen Investoren bei ihrer Auswahl rechnen sollten. Unter dem Strich schlägt Benjamin Graham damit eine Brücke zwischen den oft komplizierten Mechanismen an der Börse und den Interessen privater Anleger, die auf der Suche nach der passenden Rendite sind.

Zeitlose Klassiker

Tatsächlich gelten Werke wie Intelligent Investoren als besonders zeitlos und behalten daher bis in die heutige Zeit ihre große Bedeutung für die breite Masse. Der große Einfluss, den Benjamin Graham im Laufe der Jahre entfaltete, spiegelt sich jedoch nicht nur in seinen Veröffentlichungen wieder. Auf der anderen Seite unterrichtete er ab dem Jahr 1928 an der Columbia University in New York. Zu seinen damaligen Studenten zählt auch der wohl erfolgreichste Investor aller Zeiten, Warren Buffet. Mit durchschnittlichen Renditen von rund 20 Prozent pro Jahr gelang es Graham sogar in schwierigen Jahren, satte Erträge zu verbuchen und den Markt in Hochphasen zu übertrumpfen. Viele der Ansätze, die bis heute mit seinem Namen in enger Verbindung stehen, verkörpert bis heute sein wohl erfolgreichster Schüler Waren Buffet an der Börse. Völlig zurecht darf Graham auch mehr als 40 Jahre nach seinem Tod noch immer als einer der erfolgreichsten und einflussreichsten Börsen Gurus gelten.

George Soros

Bis heute richten sich viele Augen auf die Aktionen von George Soros. Der als Spieler bekannte Börsenprofis vertritt im Gegensatz zu Buffet und Graham nicht die Meinung, die Regeln des Marktes ließen sich erkennen, um dauerhaft auf der Welle des Erfolgs zu schwimmen. Viele seiner Geschäfte betitelte er selbst als Wetten und maßt sich in diesem Rahmen nicht an, im Vorfeld stets eine genaue Analyse der Sachlage in die Wege geleitet zu haben. Seinen wohl größten Coup erzielte der aus Ungarn stammende George Soros im Jahr 1992, als er gegen das britische Pfund wettete. Innerhalb von nur einer Woche war es ihm gelungen, einen Gewinn von über einer Milliarde US-Dollar zu erzielen. Dieses und viele kleinere Geschäfte brachten ihm an der Börse den Ruf eines erfolgreichen Akteurs ein, der jedoch die Nachhaltigkeit in seinem Handeln nicht ausschließlich in den Vordergrund stellt.

"Wenn Leute wie ich ein Währungsregime stürzen können, stimmt das System nicht."

- George Soros

Auf der anderen Seite wird George Soros immer wieder mit großem politischen Einfluss in Verbindung gebracht. Mit dafür verantwortlich dürfte seine Wette gegen das britische Pfund gewesen sein, welche ihm für lange Zeit den Ruf eines erbarmungslosen Finanziers einhandelte. Gleichzeitig nutzt der seit vielen Jahrzehnten in den USA lebende Soros sein Ansehen und Vermögen, um soziale Projekte auf der ganzen Welt zu unterstützen. Sein Vermögen wird bis heute auf vergleichsweise geringe acht Milliarden US-Dollar geschätzt, die noch nicht ausreichen, um ihn zu den reichsten Menschen der Welt zu zählen. Sein Einfluss auf die Welt der Finanzen bleibt vor diesem Hintergrund dennoch unumstritten.

André Kostolany

Vor allem in Deutschland gelang es dem Börsen Guru André Kostolany, auf seine Ideen aufmerksam zu machen. Er selbst plädierte dabei auf eine gewisse Weitsicht, die jeder Anlage an der Börse zugrunde liegen sollte. Noch im hohen Alter verzückte er mit dem Tipp, vor der Jahrtausendwende einige Standardwerte zu kaufen und im Anschluss Schlafmittel zu nehmen. Nach einigen Jahren sei es dann mit Sicherheit möglich, die Papiere wieder mit einem Gewinn zu veräußern. Sein großer Erfahrungsschatz dürfte zu den umfassendsten aller Börsen Gurus zählen. Als junger Börsianer erlebte er noch den schwarzen Freitag an der Wallstreet, während er kurz vor der Dotcom-Blase verstarb. Auch angesichts der Autorität, welche André Kostolany im Laufe der Jahre erwarb, waren seine Tipps von vielen Seiten gerne gesehen. Bücher wie "Die Kunst über Geld nachzudenken", sind bis heute in den Buchläden zu finden und bieten für neue Aktionäre eine hilfreiche Grundlage, wie sie mit ihrem Geld wirtschaften können, um dabei langfristige Erfolge zu erreichen und die finanzielle Freiheit selbst definieren zu können.

Ein Jahrhundert an der Börse

Kostolany selbst war mehr als drei Jahrzehnte lang auf dem deutschen Buchmarkt vertreten. Seine wichtigen Erfahrungen im Handel verdankte er allerdings der Wallstreet, als er zur Zeit des Nationalsozialismus in die USA immigrierte. Dort gelang es ihm binnen weniger Jahre, ein ansehnliches Vermögen aufzubauen und zugleich seinen persönlichen Ruf zu stärken. Bis zu seinem Tod im Jahr 1999 war er gern gesehener Gast in zahlreichen TV-Sendungen, die er vorwiegend in Deutschland absolvierte. Nach eigener Aussage hoffte er in diesem Zuge darauf, mehr Menschen für die Investition in Aktien begeistern zu können, der seiner Meinung nach hierzulande eine zu geringe Bedeutung zukommt.

Jim Cramer

Der Börsen Guru Jim Cramer gilt in diesen Tagen als perfektes Beispiel, wie diese Rolle modern interpretiert werden kann. Nach seinen Anfängen auf dem Parkett der Börse gelang es ihm zügig, in die mediale Berichterstattung einzutreten und dort den persönlichen Ruhm zu mehren. In den USA profitiert er dabei vom großen Interesse der Bevölkerung an Investments und Aktien. Auf der einen Seite bauen die Altersvorsorgen in den Vereinigten Staaten zu einem wesentlichen Teil auf den Papieren der Börse auf. Gleichzeitig sind mehr Privatanleger dazu bereit, selbst in Aktien zu investieren, während in Deutschland nur jeder zehnte dazu bereit ist, sich an der Börse zu verwirklichen. Viele Experten sehen auch dies als Grund für die sich anbahnende Altersarmut. Denn viele klassische Anlagen werfen in den Jahren niedriger Zinsen keine Renditen mehr ab.

Erfolgreicher TV-Guru

Doch nicht nur in den TV-Shows des Senders CNBC ist es Jim Cramer gelungen, auf sich und seine Anlagestrategie aufmerksam zu machen. In der Vergangenheit war er immer wieder als Autor aktiv und konnte bereits mehrere Bestseller auf verschiedenen Kontinenten landen. In seinem Werk "Jim Cramer?s Mad Money: Watch TV, Get Rich" vertritt er die Meinung, allein das Befolgen von pauschalen Anlageempfehlungen würde ausreichen, um auch als Normalbürger großen Wohlstand zu erreichen. Ebenso großen Anklang fand sein jüngstes Buch "Jim Cramer?s Get Rich Carefully". Neben den richtigen Ideen für Investments stellt er dabei vor allem den Weg zum gewünschten Einkommen in den Mittelpunkt. Dieser führt seiner Meinung nach nicht an eiserner Sparsamkeit vorbei. Das Geld, welches im Rahmen des verringerten Konsums eingespart werden konnte, soll dann wiederum für eine weitere Vermehrung an der Börse investiert werden. Mit Buchverkäufen, welche die Millionengrenze deutlich überschritten, zählt Jim Cramer in diesen Tagen zurecht zu den einflussreichsten Börsen Gurus in den USA.

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