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Historische Einigung!

17:41 Uhr 12.12.2016
Carsten-Englert
Carsten Englert

von Carsten Englert

Die Energierohstoffe haben starke Wochen hinter sich. Mit Sicht auf einen Monat haben alle prozentual deutlich zweistellig zugelegt. Am stärksten hat sich der Preis für US-Erdgas entwickelt. Dieser legte innerhalb eines Monats um 35,7 Prozent zu. Im Kalenderjahr 2016 haben sich alle vier bislang um die 50 Prozent verteuert. Natürlich hat dabei auch die jüngste Einigung zwischen der Organisation der Erdöl-fördernden Nationen OPEC mit den Nicht-OPEC-Staaten zur Reduzierung der Fördermengen einen großen Beitrag dazu geleistet. Da es sich möglicherweise um eine historische Einigung handeln könnte, die den jahrelangen Abwärtstrend endgültig beendet, ist die Vereinbarung und ihre Auswirkung auf den Ölpreis heute natürlich auch Thema in der Einzelwertbesprechung des Brent-Ö Preises.

 

Die Monatsperformance der Energierohstoffe:

Rohstoff Kurs +/-
Brent-Öl 54,30 $ +27,5%
WTI Öl

51,50 $ +24,8%
Gasöl 473,50 $ +22,4%
US-Erdgas 3,75 $ +35,7%

 

Nicht-OPEC-Staaten ziehen jetzt doch mit

Nun ist es doch soweit. Zunächst einigten sich die OPEC-Staaten, ihre Fördermenge zu reduzieren: Doch zunächst schien es so, dass diese Einigung doch wieder wackeln würde. Doch am vergangenen Wochenende kam es dann sogar noch dicker: Nicht nur die OPEC-Staaten, sondern Russland und zehn weitere Nicht-OPEC-Fördernationen haben sich in Wien auf eine Produktionskürzung geeinigt. Im ersten Halbjahr des bald beginnenden neuen Jahres 2017 wollen die an der Einigung beteiligten Staaten täglich 558.000 Barrel Öl - ein Barrel entspricht dabei 159 Liter - weniger Öl fördern, um den Angebotsüberschuss zu reduzieren und so den Öl-Preis wieder anzutreiben. Nicht nur von den Beteiligten wurde das als eine "historische  Vereinbarung" bezeichnet. Zuvor hatte die OPEC schon beschlossen 1,2 Millionen Barrel weniger zu fördern, sodass nun ab 2017 insgesamt 1,758 Millionen Barrel weniger pro Tag gefördert werden. Die Rohstoff-Experten der Commerzbank sind allerdings skeptisch, ob die Ankündigung auch eins zu eins umgesetzt werden wird.

 

Charttechnisch hat der Begeisterungs-Sprung nach der Einigung einiges an Kräften freigesetzt. Die Notierung hat den höchsten Wert seit November 2015 erreicht. Dabei wurde sogar eine Aufwärts-Kurslücke aufgerissen. Das spricht für ein sehr hohes Momentum, das weitere Kursgewinne verspricht. Den Aufwärtstrendkanal, den der Ölpreis Anfang November zunächst nach unten unterschritten hatte, wurde längst wieder zurückerobert, ebenso wie beide gleitenden Durchschnitte 838 und 200 Tage). Die Durchschnittslinien zeigen beide nach oben und signalisieren somit intakte Aufwärtstrends, sowohl kurz- als auch langfristig. Der nächste stärkere charttechnische Widerstand ist bei 63,50 Dollar je Barrel zu finden. Kann der Ölpreis diese Hürde aus dem Weg räumen, wären aus charttechnischer Sicht auch Kurse von bis zu 80 Dollar machbar. Wer daran glaubt, dass die Förderkürzungen auch umgesetzt werden, der kann einen Versuch in dem unten stehenden Brent-Öl Turbo-Bull wagen. Unter keinen Umständen den Stoppkurs vergessen!

Brent-Öl Chart in $

© by www.teletrader.com

© by www.teletrader.com

Auf eine weitere Öl-Rallye setzen:

Name WKN Kaufkurs Knock-out Hebel Emittent
Brent-Öl Turbo-Bull PR0Y3X 9,53 € 47,55$ $ 5,2 BNP Paribas

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