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Kommt eine neue Gold-Ära?

14:52 Uhr 12.02.2016
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Der Goldpreis bleibt im Bullen-Modus. Er zieht dabei weiter das Tempo an und erreichte ein neues 12-Monats- Hoch. Derzeit wird das Edelmetall wieder als sicherer Hafen gesucht, da sich dunkle Wolken über dem Kapitalmarkt zusammenbrauen. Die Rallye steht auch auf nachhaltigeren Füssen als zuletzt. Denn die Investmentnachfrage zieht endlich wieder an. Seit Jahresbeginn verzeichnen die Exchange Traded Funds (ETFs) auf Gold Zuflüsse. Nun hat sich auch dort das Tempo erhöht: In den ersten 8 Handelstagen des Februars floss schon genauso viel Gold in die ETFs wie zuvor im gesamten Januar (55 Tonnen). Im neuen Jahr sind bislang also insgesamt circa 110 Tonnen in die Goldbestände der ETFs geflossen. Steht nun die endgültige Trendwende bei Gold bevor?

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Langfristig könnte das tatsächlich passieren. Vor allem eine Entwicklung, die ich in den vergangenen Wochen beobachtet habe, könnte die Nachfrage nach physischem Gold in völlig neue Sphären treiben: Die Abschaffung des Bargelds! Es dürfte wohl allen aufgefallen sein, dass die Intensität, mit der das Thema medial durchgekaut wird, verdächtig schnell und verdächtig stark zunimmt. Dabei werden bei den Mainstream-Medien in Deutschland - die in jüngerer Vergangenheit sehr selten durch Regierungsferne auffallen und damit ihre Rolle als korrektives Organ nicht mehr wirklich wahrnehmen - verdächtig einseitig die Vorteile aufgeführt. Doch die Nachteile der Bürger sind immens!

Da ist zum einen die völlige Überwachung der Bürger durch den Staat. Man kann keinerlei Ausgaben mehr tätigen, die nicht vom Staat überprüfbar wären. Doch das ist bei weitem nicht das schlimmste. Die Bargeldabschaffung ist zwingende Voraussetzung für die Durchführung von Negativzinsen und für die Enteignung im Krisenfall (siehe Zypern). Die Gerüchte, dass die Fed die Banken stattdessen sogar auf Negativzinsen vorbereite, passen da seltsam perfekt ins Bild. Bislang kann man solche Szenarien umgehen, indem man einfach sein Bargeld abhebt und hortet.

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Das wäre aber für das Bankwesen und die Wirtsschaft fatal! Da wir wieder auf eine schwere Krise zusteuern, verwundert es also nicht, dass gerade jetzt die staatlich verordnete Bargeldverbots-Kakophonie in den Medien anschwillt. Doch natürlich wollen die Bürger ihre Möglichkeit, Zahlungen vorzunehmen, die keiner mitbekommt, nicht verlieren. Deswegen dürften dann sehr, sehr viele Menschen nach Alternativen suchen. Eine davon: Goldmünzen und -kleinbarren (sowie Silber)! Mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit dürften sich die Edelmetalle dann als Parallelwährung etablieren. Das wiederum würde die Nachfrage nach Gold in neue Sphären katapultieren und damit auch den Goldpreis. Dass es die Regierung versuchen wird, darauf würde ich meinen Allerwertesten verwetten. Kluge Anleger bereiten sich jetzt schon mal darauf vor indem sie entweder mit Zertifikaten auf den Goldpreis setzen oder sich schon mal (noch) günstig mit der Parallelwährung eindecken.

In diesem Sinne: Ich wünsche Ihnen ein goldiges Wochenende!

 

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