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Rubean AG geht an die Börse - Das Vorstandsinterview

08:38 Uhr 16.09.2016
Rubean I

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Vorreiter für mobiles Bezahlen RUBEAN AG geht an die Börse

 

  • Aufnahme der Notierung im Freiverkehr der Münchener Börse im September
  • Software für höchste Qualitäts- und Sicherheitsansprüche von Banken
  • RubeanPay: Einzigartige, zum Patent angemeldete Lösung für das Bezahlen, mobil und online
  • RUBEAN-Software auf rund 50.000 Arbeitsplätzen der Sparkassenorganisation

Aufgrund des Börsengangs hat börsennews.de mit dem Vorstand der Rubean AG, Herr Dr. Hermann Geupel, ein Interview geführt:

 

Herr Geupel, vielen Dank das Sie die Zeit gefunden haben für ein Interview. Bitte erklären Sie unseren Lesern kurz die Historie Ihres Unternehmens und Ihr Geschäftsmodell?

Rubean besteht seit mehr als 10 Jahren und hat bisher schon Software für höchste Qualitäts- und Sicherheitsansprüche von Banken und Unternehmen entwickelt, so u.a. eine betriebssystemunabhängige Softwarelösung, mit der alle Endgeräte in Bankfilialen betrieben und vernetzt werden können. Die entsprechende Gerätemanagementsoftware wird seit über einer Dekade weltweit auf etwa 50.000 Arbeitsplätzen der Banken und Sparkassen eingesetzt. Die Kenntnisse der hohen Sicherheitsansprüche an Zahlungssysteme hat uns motiviert, ein besonders sicheres und dennoch komfortables Verfahren für das mobile und das Online-Bezahlen zu entwickeln. Unsere Software, die RubeanPay, macht aus einem Smartphone einen Kartenterminal. Es gibt zwei Geräte, die zwar miteinander kommunizieren, aber unabhängig agieren, das Smartphone und eine kontaktlose Debit- oder Kreditkarte. Unser RubeanPay organisiert das Authentifizierungsverfahren und ermöglicht eine rasche und sichere Zahlung. Die Verbreitung unserer Software läuft über unsere Vertriebspartner, in Deutschland die ec-Netzbetreiber. Wir werden an den Transaktionsgebühren der Partner beteiligt, die diese bei den Transaktionen automatisch einziehen.

Was führte Sie zu Rubean und wie sehen die bisherigen Werdegänge Ihres Managementteams aus?

Über den Gründer meines ehemaligen Arbeitgebers erfuhr ich Anfang diesen Jahres von der Rubean AG. Das Potential der Firma, die Seriosität des Aufsichtsrates und die Professionalität der Kollegen haben mich überzeugt. Nach 14 Jahren im Vertrieb und der Geschäftsführung eines Biometriesoftwareherstellers wechselte ich zum 1. April 2016 in den Vorstand der Rubean. Mein Vorgänger bei Rubean, Richard Rupprecht hat die Firma vor 16 Jahren mitbegründet und leitet weiterhin die Tochtergesellschaft RDS GmbH, die mittels einer selbstentwickelten Software weltweit Endgeräte in Bankenfilialen mit den dortigen Arbeitsplätzen verbindet.

Wie groß ist der Markt, in dem Sie sich bewegen - in Deutschland, Europa und weltweit?

In Deutschland wird inzwischen fast jeder achte Euro auf dem Online-Weg ausgegeben. Das entspricht einem Handels- bzw. Marktvolumen von im letzten Jahr rund 65 Milliarden Euro. Dieses Volumen wird sich in den kommenden Jahren deutlich ausweiten. Die entsprechenden Märkte in Europa und weltweit sind um ein Vielfaches größer, in Europa über 200 Milliarden Euro und den USA über 300 Milliarden Euro.

 Welche Zukunftschancen sehen Sie in Ihrem Markt und wie wollen Sie davon profitieren?

Da unser Verfahren bzw. unsere Software einzigartig und bereits zum Patent angemeldet ist, sehen wir für Rubean erhebliche Wachstumschancen. Allein in Deutschland rechnen wir mit einem Marktanteil von 4%. Bei einer Umsatzmarge von 0,5% bedeutet das einen Jahresumsatz von 13 MEUR.

In welchen Märkten wollen Sie zukünftig wachsen?

Wir wollen unser Bestandsgeschäft mit Gerätemanagementsoftware für Bankenfilialen ausbauen, indem wir die internationale Vermarktung mit neuen Vertriebspartnern ausweiten. Ein stärkeres Wachstum erwarten wir uns von unserer Innovation, mit der wir Smartphones zu Kartenterminals verwandeln. Damit soll im ersten Schritt mit PIN basierten Debitkarten im Internet bezahlt werden. Die 70% Kunden in Deutschland und europäischen Nachbarländern, die keine Kreditkarte besitzen, können so einfach am Onlinehandel teilnehmen. Im zweiten Schritt wollen wir mit der Methode, eine kontaktlose Bankkarte an ein NFC fähiges Smartphone zu halten, auch Online und Mobile Banking Prozesse, z.B. die TAN Generierung, vereinfachen. Wir haben die Innovation mit einer eigenen Patentanmeldung geschützt.

Wie wollen Sie dieses Wachstum finanzieren?

Wir haben den Weg an die Börse beschritten, um so unser künftiges Wachstum über geeignete Schritte und Maßnahmen finanzieren zu können. Dabei werden die Investitionen vergleichsweise überschaubar sein, da wir in erster Linie über Kooperationen wachsen wollen.

Wer sind Ihre größten Mitbewerber?

Alle unsere Mitbewerber ( PayPal, Sofort usw.) nutzen andere Abläufe und verfügen nicht über die Leistung unserer Software. Diese ist einzigartig.

Sie haben einen Börsengang an der Freiverkehrsbörse in München gewählt. Warum die Börse München und nicht ein klassisches IPO an der Börse Frankfurt?

Nach den Regularien blieb uns zunächst nur der Gang an den Münchener Freiverkehr. Es wird aber nicht allzu lange dauern, dass wir auch an weiteren Märkten notiert werden.

Wie sieht ihre derzeitige Eigentümerstruktur aus? Wer hält Aktien und sind diese frei verkäuflich oder mit einem Lockup versehen?

Nach wie vor halten die Gründer den größten Anteil am Unternehmen, es folgt die BMK HoldingGmbH, die von einem sehr erfahrenen Investmentbanker geführt wird, ferner Mitarbeiter. Auch ich selbst habe mich beteiligt. Wir alle haben uns zu einem Lockup von einem Jahr verpflichtet. Der Handel ist über unseren Streubesitz gewährleistet.

Wie denken Sie wird Ihre Firma in 5 Jahren aussehen? Welche Umsatz- und Gewinnziele haben Sie?

Wir streben in 5 Jahren einen Marktanteil von 3% am europäischen Onlinehandel an, mit einem jährlichen Umsatz von etwa 30 MEUR und einer Rohmarge von 30%. Der Nutzerkomfort unseres sicheren Verfahrens und das Interesse internationaler Partner, das Verfahren zu promoten, werden für eine schnelle Verbreitung sorgen.

 

Herr Geupel, wir danken Ihnen für dieses Interview und wünschen Ihnen für die weitere Entwicklung alles Gute.

 

Inhaltlich verantwortlich für dieses Interview ist: Dr. Hermann Geupel, Vorstand der Rubean AG.

Impressum:

Rubean AG

Kistlerhofstraße 168

81379 München

Vorstand: Dr. Hermann Geupel

Aufsichtsratsvorsitzender: Bernd Martin Krohn

Handelsregister München HRB 128547

Umsatzsteuer ID: DE205044253

Telefon: +49 89 357560

Telefax:+49 89 35756111

E-Mail: info@rubean.de

www.rubean.de

 

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News-Diskussion (1 Beitrag)
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  • von Gast#87413
    Was ist MEUR? Steht das M für Mega?
    Deutsche sollten nie vergessen, daß die USA der Elefant im Porzellanladen der Finanzen sind. Die USA lieben laissez faire wenn sie glauben, daß ihre Firmen davon profitieren. So haben sie jetzt zwar endlich die Chipkarten eingeführt, nutzen den Chip aber häufig nicht. Die Kartenleser sind häufig zugeklebt und die mögliche PIN wird sowieso nicht verwendet. "Americans" love it complicated, oder anders ausgedrückt, sie sind nicht sonderlich klug und/oder intelligent.