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Scholz Holding - Stundung des Kupons

11:39 Uhr 19.02.2016
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Der finanziell angeschlagene Schrottrecycler Scholz aus Essingen verständigte sich auf eine Stundung der zum 8. März fälligen Anleihezinsen. Sofern das Handelsgericht in Wien zustimmt, gilt dies bis zum 31. Mai. Bei der Anleihe aus dem Jahr 2012 mit einer Laufzeit bis 2017 handelt es sich um einen 8,5 Prozentigen Kupon, auf den nun verzichtet werden soll. Die Anleihe umfasst 182,5 Millionen Euro, der ausgefallene Kupon macht damit 15,51 Mio. Euro aus.

Der Schritt sei fällig, um die notwendige Stabilität für eine außergerichtliche Restrukturierung der Kapital- und Schuldenstruktur zu schaffen, so Scholz. Weitere Beschneidungen der Anleihe sind auch für die Zukunft nicht auszuschließen, da das Unternehmen auf einen Schuldenstand von rund 900 Millionen Euro, darunter 700 Millionen Euro Bankenschulden blickt. Darauf reagiert auch der Anleihekurs. Dieser liegt bei nur noch rund 2 Prozent des Nominalwertes (100 Prozent) und geht damit eigentlich schon von einem Totalverlust aus. Auch wenn sich am heutigen Tag der Kurs auf 3 Prozent durch die mögliche Einigung erhöhte - die Situation bleibt für Gläubiger, die die Papiere zum Emissionspreis kauften, höchst angespannt.

Haftungsausschluss/Disclaimer

Die hier angebotenen Artikel dienen ausschließlich der Information und stellen keine Kauf- bzw. Verkaufsempfehlungen dar. Sie sind weder explizit noch implizit als Zusicherung einer bestimmten Kursentwicklung der genannten Finanzinstrumente oder als Handlungsaufforderung zu verstehen. Der Erwerb von Wertpapieren birgt Risiken, die zum Totalverlust des eingesetzten Kapitals und - je nach Art des Investments - sogar zu darüber hinausgehenden Verpflichtungen, bspw. Nachschusspflichten, führen können. Die Informationen ersetzen keine auf die individuellen Bedürfnisse ausgerichtete fachkundige Anlageberatung. Eine Haftung oder Garantie für die Aktualität, Richtigkeit, Angemessenheit und Vollständigkeit der zur Verfügung gestellten Informationen sowie für Vermögensschäden wird weder ausdrücklich noch stillschweigend übernommen.

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