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Spanien: Dominator im Sport – Pflegefall in der Wirtschaft

13:49 Uhr 08.06.2012
Carsten Englert, Chefredakteur
Carsten Englert, Chefredakteur "Investoren-Kompass"

von Carsten Englert

Beim Ausblick erfüllt ganz klar die Europameisterschaft in Polen und der Ukraine viele Menschen mit Vorfreude. Beim Blick zurück auf die abgelaufene Handelswoche bleibt dann nicht mehr allzu viel von der Freude übrig. Die Euroschuldenkrise ist nach wie vor präsent und verschärft sich weiter. Doch sowohl bei der Europameisterschaft als auch in der Europakrise steht vor allem eine Nation im Mittelpunkt: Spanien.

Spanien: Dominator im Sport

Es muss für die doch so stolze spanische Seele Balsam sein: Im Fußball gebührt der spanischen Mannschaft die volle Anerkennung als beste Mannschaft der Welt. Kein ernstzunehmender Sportexperte würde diese Tatsache in Zweifel ziehen. Einzig aus dem Umstand, dass die spanischen Kicker zu satt sein könnten, ziehen die anderen favorisierten Nationen wie Deutschland, die Niederlande und Frankreich ihre Hoffnungen auf einen Titelgewinn. Im Fußball hat Spanien all das, was dem Land im ökonomischen Bereich abgeht: Kraft, Dominanz, Organisation und Eleganz.

Spanien: Pflegefall in der Wirtschaft

Im wirtschaftlichen Bereich sieht es anders aus. Kraftlos, bedeutungslos, extrem strukturschwach und rückständig. Eine Jugendarbeitslosigkeit von nahezu 50 Prozent und eine Gesamtarbeitslosigkeit von etwa 25 Prozent. Die Wirtschaft des Landes ist so schwach, dass der Staat nicht in der Lage ist, seine Banken zu retten. Auf rund 80 Milliarden Euro schätzen Experten den zusätzlichen Kapitalbedarf, den die spanischen Banken benötigen. Die abgelaufene Woche hat dabei neue Daten gebracht, die keinerlei Entspannung andeuten. Im Gegenteil! Am Mittwoch wurden die Daten zur Industrieproduktion veröffentlicht. Im April ist diese um 8,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr eingebrochen. Bei den so wichtigen Investitionsgütern war der Produktionsrückgang mit 14,9 Prozent noch viel heftiger. Am Donnerstag kamen dann die Auktionen von Staatsanleihen. Alleine die Tatsache, dass Spanien alle - bei sehr niedrigen versteigerten Volumen - Anleihen losbekommen hat, wurde schon gefeiert. Dabei wurde am Donnerstag von den Märkten zunächst ignoriert, dass die Renditen erneut gestiegen sind. Nun sind die Renditen für Neuemissionen mit zehnjähriger Laufzeit auch erstmals über sechs Prozent geklettert und nähern sich unaufhörlich der sehr kritischen Marke von sieben Prozent an. Zudem hat die Rating-Agentur Fitch das Land noch am Donnerstag von "A" auf "BBB" mit negativem Ausblick herabgestuft. Damit wird das Land nur noch zwei Stufen über Ramschniveau eingestuft. Das erhöht den Renditedruck bei Neuemissionen von Staatsanleihen nochmals.

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Dennoch hat sich das stolze Land lange wie ein trotziges Kind geweigert, unter den europäischen Rettungsschirm zu schlüpfen. Doch Gerüchte vom Freitag kamen über die Ticker, wonach sich Spanien bereits an diesem Wochenende unter den Rettungsschirm begeben muss. Es geht alles seinen Gang. Die nächsten vier Wochen wird sich Europa noch auf sportlicher Ebene feiern. Danach wird es weiter gehen mit dem Zerfall der Währungsunion. Besonders harte Zeiten werden dabei auf Griechenland und Spanien zukommen. Da möchte man den beiden doch Erfolge auf der sportlichen Ebene wünschen, da die Bevölkerung in beiden Ländern in den nächsten Jahrzehnten wenig zu lachen haben wird.

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