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Auto-Besitzer und Anleger klagen gegen VW in Braunschweig

12:40 Uhr 09.09.2016
VW
Am kommenden Dienstag findet in Braunschweig die mündliche Verhandlung im Prozess eines Autobesitzers gegen VW als Verkäufer statt. Foto: Maurizio Gambarini

Braunschweig/Wolfsburg (dpa) - Im Rahmen des Abgas-Skandals haben bislang 69 Besitzer von VW-Modellen Klage am Landgericht Braunschweig eingereicht.

Sie würden entweder den jeweiligen Verkäufer des Fahrzeugs - ein Autohaus oder die Volkswagen AG - auf Rückabwicklung des Kaufvertrages oder den Konzern als Hersteller auf Schadenersatz verklagen, erklärte ein Gerichtssprecher.

Hinzu kommen bisher 350 Klagen von Kapitalanlegern. Sie verklagen den Autobauer auf Schadenersatz, weil dieser den Aktienmarkt zu spät über die möglichen finanziellen Konsequenzen der millionenfachen Manipulationen von Dieseln informiert haben soll. VW hatte dies zurückgewiesen. Der Kurs der Aktie war nach dem Bekanntwerden der Abgas-Affäre im Herbst vorigen Jahres zunächst stark eingebrochen.

Während die Schadenersatzklagen der Kapitalanleger alle gebündelt in Braunschweig verhandelt werden sollen, können Autobesitzer ihre Verfahren auch an anderen Gerichten eingereichen. Am kommenden Dienstag findet in Braunschweig die mündliche Verhandlung im Prozess eines Autobesitzers gegen VW als Verkäufer statt. Für den Oktober sind bisher sechs weitere Termine eingeplant. In etlichen Fällen hatten Autobesitzer bisher allerdings keinen Erfolg mit Klagen.

Terminübersicht des Landgerichts

Im Artikel enthaltene Wertpapiere
Wertpapier ISIN Letzter Kurs Performance
VOLKSWAGEN Aktienkurs DE0007664005 123,95 € -2,09 %
VW Aktienkurs DE0007664039 113,20 € -2,58 %
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News-Diskussion (1 Beitrag)
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Nachricht
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  • von Teufelweich
    Eine Drecksmarke ist VW. Um in den USA nicht bis aufs letzte Hemd verklagt zu werden, werfen sie dort großzügig mit Geld um sich.
    Und der Kunde in der Heimat wird nach dem Betrug auch noch verarscht.
    Dieser Konzern gehört zerschlagen und die Familien Piech und Porsche entmachtet.