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Bayer-Chef verspricht: Kein Gen-Saatgut für Europa

20:27 Uhr 09.10.2016
Bayer-Chef Werner Baumann
Werner Baumann: «Wir bei Bayer haben einen partnerschaftlichen Ansatz, mit unseren Kunden und allen gesellschaftlichen Gruppen umzugehen.» Foto: Oliver Berg

München (dpa) - Auch nach der Übernahme des umstrittenen US-Gentechnikkonzerns Monsanto will der deutsche Pharmariese Bayer in Europa kein genttechnisch verändertes Saatgut im Markt etablieren.

Bayer-Chef Werner Baumann sagte der «Süddeutschen Zeitung», dass sein Unternehmen es akzeptiere, wenn die Gesellschaft in Europa Gen-Saatgut ablehne. «Und wir werden nicht über Umwege versuchen, etwas anderes durchzudrücken.»

Baumann distanzierte sich dem Bericht zufolge deutlich von Monsantos bisherigen Methoden. Dessen Versuch, genveränderte Pflanzen in Europa gegen große Widerstände einzuführen, sei «nach hinten losgegangen».

Unter seiner Führung solle damit Schluss sein, kündigte Baumann an. «Wir bei Bayer haben einen partnerschaftlichen Ansatz, mit unseren Kunden und allen gesellschaftlichen Gruppen umzugehen.»

Vor gut drei Wochen hatte Monsanto nach monatelangem Poker dem Kauf durch Bayer für 66 Milliarden Dollar inklusive Schulden zugestimmt. Durch die Übernahme, die Monsanto-Aktionäre und Behörden noch genehmigen müssen, entstünde auf einen Schlag die weltweite Nummer eins bei Saatgut und Pflanzenschutzmitteln.

Im Artikel enthaltene Wertpapiere
Wertpapier ISIN Letzter Kurs Performance
MONSANTO Aktienkurs US61166W1018 104,59 € -0,11 %
BAYER Aktienkurs DE000BAY0017 94,54 € 1,47 %
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News-Diskussion (2 Beiträge)
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  • von Hans Telmo
    Welcher Idiot glaubt an solche Versprechen?

    Versprechen zu brechen, das ist in der EU gross in Mode,
    leere Behauptungen, Volksberuhigung, Durchhalteparolen wie "Wir schaffen das" (Merkel= oder: „Der Endsieg ist nah“ (Letzte Meldungen Deutschlands vor der Niederlage).

    Dass man dem Bürger irgendwas erzählt, Kritiker ruhigstellt und nachher keine negativen Konsequenzen befürchten muss, das ist Strategie gegenüber dem "dummen, zu entmündigenden Bürger".

    Hier ein Beispiel:

    Wahlplakat der CDU 1999: Was kostet uns der EURO?
    a) Muss Deutschland für die SCHULDEN ANDERER LAENDER aufkommen?
    EIN GANZ KLARES NEIN! Der Maastrichter Vertrag verbietet ausdrücklich, dass die Europäische Union oder die anderen EU-Partner für die Schulden eines Mitgliedstaates haften. Mit den Stabilitätskriterien des Vertrags und dem Stabilisierungspakt wird von vornherein sichergestellt, dass die Nettoneuverschuldung auf unter 3% des Bruttoinlandsproduktes begrenzt wird. Die Euro-Teilnehmerstaaten werden daher auf Dauer ohne Probleme ihren Schuldendienst leisten können.
    EINE UEBERSCHULDUNG EINES EURO-TEILNEHMERSTAATES KANN DAHER VON VORNHEREIN AUSGESCHLOSSEN WERDEN.

    Quelle: google Suchbegriff: Was kostet uns der Euro, dann auf Bilder klicken oder direkt: http://de.webfail.at/image/wahlplakat-der-cdu-was-kostet-uns-der-euro-fail-bild.html

    Sie sehen, so ist die Sachlage, EINE VERSCHULDUNG IST VOELLIG AUSGESCHLOSSEN !!!!!!

    Das Thema ist damit hoffentlich erledigt.
    Man sollte also unter Strafe stellen, wer das anzweifelt, das sollte als schweres Vergehen geahndet werden, selbst wenn es als Verweis auf die Wahrheit beabsichtigt ist.
    Von unserer Regierung kam noch keiner, der die damalige Garantie von 1999 als beabsichtigte Lüge oder fahrlässigen Irrtum widerrufen hat.

    Dass Bush und Cameron mit einer LUEGE den Krieg gegen Saddam Hussein im Irak begonnen haben, Saddam hätte Massenvernichtungswaffen (GAS) und könne New York angreifen, diese Lüge hat keine Konsequenzen für die Lügner.

    Es gibt bloss Eltern, die sich zu recht fragen, wofür ihre Kinder gestorben sind. Nun ja, die Wahrheit lautet: Für eine politische Lüge.

    Ich wünsche einen sorglosen Tag, es geht uns sooooo gut, wir leben im Kaufrausch der Wohlstandsverwahrlosung und haben volle Bäuche. Mit vollem Bauch geht NIEMAND auf die Strasse.

    Na ja, alles was ich dazu sagen kann: Jeden Tag kommen wir dem nächsten Krieg 24 Stunden näher. Deutschland müsste schon erst mal die Last fremder Besatzung abschütteln. Nur wenige Deutsche wissen, dass 1945 kein Friedensvertrag sondern bloss ein Waffenstillstandsvertrag mit den Alliierten geschlossen wurde. Na ja, so eine Art Kaffeepause, dann geht’s weiter mit der
  • von Hans Telmo
    Nun fehlen bloss noch Schadenersatzforderungen gegenüber Monsanto oder Bussen nach US-Modell wie bei VW und den Banken. Dann muss Bayer die Verantwortung übernehmen und darf dann auch mal 10 oder 100 Milliarden ins Ausland zahlen.

    Es wird alles GUT, vermutlich besser, nämlich GUTER.