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Bei Siemens kaum Stellen für ungelernte Flüchtlinge

12:24 Uhr 08.08.2016
Janina Kugel
Wir werden nicht mehr ewig lange ungelernte Mitarbeiter in Deutschland beschäftigen können», sagte Kugel der «Süddeutschen Zeitung». Foto: Sven Hoppe

München (dpa) - Siemens-Personalchefin Janina Kugel sieht die Integration von Flüchtlingen in den Arbeitsmarkt als langwierige Herausforderung. Mit der Digitalisierung gebe es einen klaren «Trend zu höherer Qualifikation.

Wir werden nicht mehr ewig lange ungelernte Mitarbeiter in Deutschland beschäftigen können», sagte Kugel der «Süddeutschen Zeitung» (Montag).

Der Elektrokonzern habe 100 Praktikumsstellen geschaffen und 66 Flüchtlinge zur Vorbereitung auf eine mögliche Ausbildung in Förderklassen eingestellt. Nach Ausbildung und Qualifikation ergäben sich langfristig Impulse, «aber unser Fachkräfteproblem werden die Flüchtlinge auch nicht von einem Tag auf den anderen lösen».

In der digitalen Welt steige die Selbstverantwortung, Beruf und Privatleben seien schwerer voneinander abzugrenzen. «Übrigens müsste man auch mal die deutsche Arbeitsgesetzgebung überprüfen», sagte die Siemens-Personalchefin und kritisierte «die Vorschrift von Ruhezeiten von elf Stunden». Das sei in vielen Jobs unnötig und behindere flexible Arbeitszeiten. «Selbstbestimmung macht viele eher glücklicher und zufriedener und damit auch produktiver», sagte Kugel.

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News-Diskussion (1 Beitrag)
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  • von Gast
    Nun, es handelt sich ja um "Fachkräfte" für sexuelle Belästigung, Mord, Raub, Körperverletzung etc. Mehr als die Hälfte davon sind Analphabeten und das in ihrer eigenen Sprache, auch die vier Grundrechenarten sind für die meisten davon böhmische Dörfer.
    Also, die pure Bereicherung für unser Land. Somit für die Großindustrie untauglich. Wenn ich mir nur das Geschrei des Hr. Zetsche von Daimler im letzten Jahr anhöre, wird mir übel.