börsennews.de führt D-Mark Aktienkurse wieder ein

23.08.2010, 12:04 
Die Deutsche Mark
börsennews.de stellt Aktienkurse in D-Mark dar

von Sebastian Hahn, Chefredakteur börsennews.de

Aufgrund der anhaltenden Eurokrise erwarten viele Anleger die Rückkehr der D-Mark: Nach einer aktuelle Umfrage gehen beispielsweise 39% von 1.364 börsennews.de-Nutzern davon aus, dass die gute alte D-Mark wieder eingeführt würde. Börsennews.de reagiert auf diese Wünsche und zeigt ab sofort die Aktienkurse in D-Mark und in Euro an. Boersennews.de gehört mit rund 300.000 Nutzern zu den größten deutschen Börsenportalen.

Seit mehreren Monaten kommt die europäische Gemeinschaftswährung Euro nicht mehr aus den Schlagzeilen. So fiel der Euro kürzlich erst auf ein Vier-Jahres-Tief unter 1,19 US-Dollar. Zum Vergleich: Noch vergangenes Jahr lag der Kurs bei über 1,50 US-Dollar. Nur ein gigantisches Rettungspaket in Höhe von 750 Milliarden Euro konnte den Eurocrash bisher verhindern. Deutschland trägt an diesem Rettungspaket den Löwenanteil von 147 Milliarden Euro, wobei schwache Länder wie Spanien oder Portugal jederzeit unter bestimmten Voraussetzungen aus dem Rettungspakt aussteigen können, ohne dass es für sie Nachteile ergeben würde.

Dass der Euro für die Europäer, besonders auch für die Deutschen, erhebliche Vorteile gebracht hat, ist unbestritten. Jedoch ist vor Einführung des Euro eindeutig geregelt worden, dass Maßnahmen, wie das Euro-Rettungspaket, eigentlich nicht statthaft sind. Selbst einer der glühendsten ehemaligen Euro-Verfechter, wie der ehemalige Chef des Bundesverbandes der Deutschen Industrie (BDI), Hans Olaf Henkel, forderte kürzlich die Abschaffung des Euro und die Wiedereinführung der D-Mark. Grund: Durch das 750 Milliarden Euro Rettungspaket sei die Eurozone zu einer reinen Kapitel-Transferzone geworden. Der Leiter des führenden Wirtschaftsforschungsinstituts IFO, Professor Hans Werner Sinn, sieht im Rettungspaket für Deutschland unkalkulierbare Risiken.

Bei so viel Kritik am mittlerweile etablierten Euro sind die Ängste vieler Deutschen vor dem Euro verständlich. Börsennews.de möchte mit der symbolischen Wiedereinführung der D-Mark nicht zur Abschaffung des Euro beitragen, aber doch ein Stück weit den Wunsch vieler Bürger nach wirtschaftlicher Sicherheit aufgreifen. Denn eines ist klar: Die D-Mark repräsentierte das wirtschaftlich starke und gesunde Deutschland. Der Euro repräsentiert ein angeknackstes Wirtschaftssystem – nicht nur in der gesamten Welt, in Europa, sondern vor allem auch in Deutschland.

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4 Kommentare
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wolfer59 | (13.06.2010 um 12:02 Uhr )




Statt Klein- und
mittelständige Unternehmen zu fördern / zu entlasten, weil diese Arbeitsplätze
erhalten bzw. schaffen, werden die Bezüge der Beamten erhöht, weil dadurch auch
die Bezüge der Mitglieder des Bundestages erhöht werden. Zuvor haben sich die
Bundeskanzlerin und ihre Minister schon eine stattliche Bezugserhöhung gegönnt,
aber nun wird gespart! Da fällt dieser Regierung, unter anderen ein, die Renten
„einzufrieren“, ein Teil der  Bezüge für Arbeitslose
zu kürzen, die Umsatzsteuer für Lebensmittel zu erhöhen, die Steuer für
Tabakwaren zu erhöhen usw., usw.! Natürlich sind diese Pläne noch nicht
beschlossen, aber nach dem Protest der Bevölkerung wird dieses „Sparpaket“
schrittweise eingeführt.
Ja
jetzt wird gespart! Prima!
1. April?
stubentiger80 | (14.06.2010 um 15:17 Uhr )
...die D-Mark kommt zurück und Nord-Korea wird Fußball-Weltmeister... lachhaft!
Lachhaft?
idefix2 | (15.06.2010 um 20:02 Uhr )
Es wäre lachhaft, wenn es nicht so ärgerlich wäre.
Zitat:  Börsennews.de möchte mit der symbolischen Wiedereinführung der D-Mark nicht zur Abschaffung des Euro beitragen, aber doch ein Stück weit den Wunsch vieler Bürger nach wirtschaftlicher Sicherheit aufgreifen.
Na, welches von beiden also? "Nicht beitragen", oder doch "den Wunsch aufgreifen"? Es ist nur zu hoffen, dass Börsennews gemeinsam mit allen anderen Verrückten, die ein Ende des Euro herbeiwünschen und schreiben, damit keinen Erfolg haben werden. Nicht dass mir die aktuelle Geldpolitik der EU auch nur im entferntesten gefallen würde, aber eine Abkehr vom Euro und eine Rückkehr zu einzelstaatlichen Währungen in Europa wäre eine Katastrophe ohnegleichen. Derartige Ideen zu fördern, und sei es nur durch die Anzeige von Aktienkursen in alten DM, zeugt von unglaublicher Dummheit und/oder unglaublicher  Verantwortungslosigkeit.
@idefix2: Bitte erklären
weltbeherrscher | (16.06.2010 um 11:01 Uhr )
Hallo,
ich kenne mich auf diesem Gebiet nicht so aus, aber warum wäre die Wiedereinführung der D-Mark eine Katastrophe ohne gleichen???
4 Kommentare

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