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London (dpa) - Die Bekämpfung der Ölkatastrophe im Golf von Mexiko hat den britischen Mineralölkonzern BP nach eigenen Angaben bislang rund 8 Milliarden Dollar gekostet. Die Summe enthalte unter anderem die bisherigen Ausgaben für den Kampf gegen die Ölpest sowie für bereits gezahlte Entschädigungen.
Dies teilte BP am Freitag in London mit. Damit sind die Kosten seit der letzten Schätzung vor einem Monat nochmals um rund 2 Milliarden Dollar gestiegen. Zu den Ausgaben für das Verschließen der Ölquelle und Reinigungsarbeiten kommen noch 20 Milliarden Dollar für einen Fonds, aus dem Schadenersatzansprüche von Betroffenen beglichen werden sollen. Außerdem hat der Konzern weitere Milliardenbeträge für den Fall zurückgestellt, dass zusätzliche Strafzahlungen auf ihn zukommen.
Der Konzern hat bereits mit dem Verkauf von Firmenbesitz begonnen, um Geld zu beschaffen. Nach dem Stoppen des Ölstroms im Juli verlaufe die Sicherung der Quelle derzeit nach Plan, erklärte BP. Vermutlich Mitte September soll das Loch dauerhaft versiegelt sein.
Bei der Explosion der Tiefsee-Plattform «Deepwater Horizon» waren im April 11 Menschen ums Leben gekommen. Aus der offenen Quelle strömten danach Hunderttausende Tonnen Öl in den Golf und verursachten die schlimmste Naturkatastrophe der US-Geschichte.
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| BP Aktienkurs | GB0007980591 | 5,93 € | 0,10 % | |