CLEVER HANDELN

Richten Sie Börsennews.de als Startseite ein

Hier klicken

BP: Kosten der Ölkatastrophe schnellen in die Höhe

11:09 Uhr 03.09.2010
BP
Die Bekämpfung der Ölkatastrophe im Golf von Mexiko wird für BP immer teuerer: Seit der letzten Schätzung vor einem Monat sind sie nochmals um rund 2

London (dpa) - Die Bekämpfung der Ölkatastrophe im Golf von Mexiko hat den britischen Mineralölkonzern BP nach eigenen Angaben bislang rund 8 Milliarden Dollar gekostet. Die Summe enthalte unter anderem die bisherigen Ausgaben für den Kampf gegen die Ölpest sowie für bereits gezahlte Entschädigungen.

Dies teilte BP am Freitag in London mit. Damit sind die Kosten seit der letzten Schätzung vor einem Monat nochmals um rund 2 Milliarden Dollar gestiegen. Zu den Ausgaben für das Verschließen der Ölquelle und Reinigungsarbeiten kommen noch 20 Milliarden Dollar für einen Fonds, aus dem Schadenersatzansprüche von Betroffenen beglichen werden sollen. Außerdem hat der Konzern weitere Milliardenbeträge für den Fall zurückgestellt, dass zusätzliche Strafzahlungen auf ihn zukommen.

Der Konzern hat bereits mit dem Verkauf von Firmenbesitz begonnen, um Geld zu beschaffen. Nach dem Stoppen des Ölstroms im Juli verlaufe die Sicherung der Quelle derzeit nach Plan, erklärte BP. Vermutlich Mitte September soll das Loch dauerhaft versiegelt sein.

Bei der Explosion der Tiefsee-Plattform «Deepwater Horizon» waren im April 11 Menschen ums Leben gekommen. Aus der offenen Quelle strömten danach Hunderttausende Tonnen Öl in den Golf und verursachten die schlimmste Naturkatastrophe der US-Geschichte.

Im Artikel enthaltene Wertpapiere
Wertpapier ISIN Letzter Kurs Performance
BP Aktienkurs GB0007980591 5,93 € 0,10 %

Weitere Topnews auf börsennews.de

50. IFA für Publikum geöffnet

Berlin (dpa) - Die 50. Funkausstellung IFA hat am Freitagmorgen ihre Tore für das Publikum geöffnet. Hunderte Besucher strömten von 10.00 Uhr an bei strahlendem Sonnenschein in die Messehallen am Fu… weiter lesen

Ex-GM-Chef Fritz Henderson macht jetzt in Koks

Philadelphia (dpa) - Der glücklose ehemalige General-Motors-Chef Frederick «Fritz» Henderson hat einen neuen Job. Er wechselt zum Kokskohle-Hersteller SunCoke. Der Manager, der 25 Jahre bei GM war… weiter lesen

Spitzelaffäre: Telekom vor Gericht

Bonn (dpa) - Der Prozess um die Bespitzelungsaffäre bei der Deutschen Telekom beginnt heute vor dem Bonner Landgericht. Angeklagt sind drei frühere Konzern-Mitarbeiter und ein Geschäftsmann. 2005 un… weiter lesen

Jetzt mitmachen: Aktuelle börsennews.de Umfrage
An den Börsen herrscht allgemeine Hochstimmung. Der DAX legte im noch sehr jungen Jahr 2012 bereits 900 Punkte zu. Wie ist Ihre Stimmung?
1 Kommentare
Vitamin B
nicht angemeldeter Benutzer | (04.09.2010 um 11:10 Uhr )
Nach so viel Jahren bei GM, hat man wieder neuen Posten.  Um einiges zu begründen muss man eben anderen zeigen man tut was. Dem betrofenen ist kei Schaden entstanden. So ist es im Leben.
1 Kommentare

Kommentar schreiben:


Bitte geben Sie die Buchstaben aus dem untenstehenden Bild ein.

Eingabe: