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Bundesamt legt Exportzahlen fürs erste Halbjahr vor

05:13 Uhr 09.08.2016
Containerverladung
Angetrieben wurde das Exportgeschäft zuletzt vor allem von Ausfuhren in Mitgliedsländer der EU. Foto: Angelika Warmuth/Archiv

Wiesbaden (dpa) - Die Nachfrage aus Ländern der Europäischen Union hat Deutschlands Exportunternehmen bisher auf Kurs gehalten. Wie sich die Ausfuhren im Juni und damit im ersten Halbjahr entwickelt haben, teilt das Statistische Bundesamt heute mit.

In den ersten fünf Monaten gingen Waren im Wert von 496,6 Milliarden Euro ins Ausland und damit 1,5 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum.

Angetrieben wurde das Geschäft vor allem von Ausfuhren in Mitgliedsländer der EU. Die Nachfrage aus Ländern außerhalb der Union sank von Januar bis Mai dagegen. Der riesige chinesische Markt schwächelt, einstige Hoffnungsträger wie Brasilien stecken in der Rezession.

Im vergangenen Jahr hatten Deutschlands Exporteure beflügelt vom schwachen Euro noch alle Rekorde gebrochen. Waren im Gesamtwert von 1195,8 Milliarden Euro gingen ins Ausland. Die Bestmarke aus dem Vorjahr wurde um 6,4 Prozent übertroffen.

Mitteilung Destatis

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