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Deutsche Wirtschaft wächst 2017 weniger stark als 2016

12:49 Uhr 22.11.2016
Rolls-Royce
Triebwerksherstellung bei Rolls-Royce Deutschland. Die weltweite Verunsicherung trifft auch Exporteure. Foto: Patrick Pleul

Berlin (dpa) - Die Wirtschaft der Bundesrepublik dürfte laut einer Prognose des Instituts der Deutschen Wirtschaft (IW) wegen einer größeren weltweiten Unsicherheit im nächsten Jahr nur noch um ein Prozent wachsen.

Für dieses Jahr gehen die arbeitgebernahen Ökonomen noch davon aus, dass das Bruttoinlandsprodukt um 1,75 Prozent zulegt. Der angekündigte EU-Austritt Großbritanniens und der Sieg Donald Trumps bei der US-Präsidentschaftswahl verstärkten die globale Verunsicherung, teilte das IW in Berlin mit.

Für ein exportorientiertes Land wie Deutschland wäre es ein Wachstumsrisiko, wenn die USA künftig auf Handelsschranken und Abschottung setzten. Das gelte auch für den Brexit. «Europa muss seine hausgemachten Probleme lösen», forderte IW-Geschäftsführer Hubertus Bardt. Er verwies auf die Staatsschuldenkrise in Südeuropa, nötige Reformen in Frankreich und Probleme der italienischen Banken.

Die deutsche Wirtschaft wächst der IW-Analyse zufolge vor allem, weil die Privathaushalte wegen geringer Zinsen weiter kräftig Geld ausgeben - ebenso wie die öffentliche Hand mit ihren Ausgaben für die Unterbringung und Integration von Flüchtlingen.

Pressemitteilung

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