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dpa-Nachrichtenüberblick Wirtschaft

16:07 Uhr 22.07.2016

EZB: Deutlich weniger falsche Banknoten im ersten Halbjahr

Frankfurt/Main (dpa) - Geldfälscher haben im ersten Halbjahr deutlich weniger Euro-Blüten in Umlauf gebracht. Banken, Handel und Polizei zogen 331 000 gefälschte Euro-Banknoten aus dem Verkehr, das waren 25 Prozent weniger als in der zweiten Jahreshälfte 2015, wie die Europäische Zentralbank (EZB) am Freitag mitteilte. Gemessen an der steigenden Zahl echter Banknoten im Umlauf - mehr als 18,5 Milliarden in der ersten Jahreshälfte - sei der Anteil der Fälschungen nach wie vor sehr gering. Am beliebtesten waren bei Kriminellen Zwanziger und Fünfziger, auf sie entfielen rund 80 Prozent aller Blüten.

IWF-Chefin Lagarde scheitert mit Einspruch gegen Gerichtsprozess

Paris (dpa) - IWF-Chefin Christine Lagarde muss wegen einer umstrittenen Millionenzahlung zu ihrer Zeit als französische Wirtschaftsministerin vor Gericht. Das französische Kassationsgericht wies ihren Revisionsantrag am Freitag ab. Damit muss die 60 Jahre alte Chefin des Internationalen Währungsfonds sich vor dem Gerichtshof der Republik verantworten. Lagarde wird dort Fahrlässigkeit vorgeworfen. Es geht um den Verdacht, Lagarde könne in ihrer Zeit als Wirtschaftsministerin in Paris (2007-2011) regelwidrig eine Entschädigungszahlung von rund 400 Millionen Euro an Bernard Tapie ermöglicht haben. Der Geschäftsmann hatte sich von der früheren Staatsbank Crédit Lyonnais beim Verkauf seiner Anteile am deutschen Sportartikelhersteller Adidas geprellt gesehen und deswegen geklagt.

Immer mehr Händler verzichten auf kostenlose Plastiktüten

Berlin (dpa) - Immer mehr Textilhändler, Buchläden und Apotheken in Deutschland schaffen die kostenlosen Plastiktüten für Kunden ab. Die Zahl der Handelsunternehmen, die sich verpflichtet haben, in Zukunft für die umweltschädlichen Tragetaschen Geld zu verlangen, erhöhte sich in den vergangenen drei Monaten von 260 auf rund 350, wie der Sprecher des Einzelhandelsverbandes Deutschland (HDE), Kai Falk, der Deutschen Presse-Agentur sagte. «Da ist richtig Bewegung drin.»

Betrugsermittlungen im Fall Unister

Dresden (dpa) - Im Zusammenhang mit dem Tod von Unister-Chef Thomas Wagner ermittelt die Sächsische Generalstaatsanwaltschaft wegen Betrugs- und Untreueverdachts. Außerdem wird ein Anfangsverdacht wegen Insolvenzverschleppung bei dem Internetunternehmen geprüft. Dies sei aber nach jedem Insolvenzantrag so üblich, sagte der für Wirtschaftsstrafsachen zuständige Leipziger Oberstaatsanwalt Lutz Lehmann am Freitag der Deutschen Presse-Agentur. Nachdem Unternehmensgründer Thomas Wagner (38) Ende vergangener Woche bei einem Flugzeugabsturz in Slowenien ums Leben gekommen war, hatte die Unister Holding GmbH am Montag Insolvenz angemeldet. Inzwischen befinden sich vier weitere Firmen der Gruppe im vorläufigen Insolvenzverfahren. Unister betreibt über 40 Internetportale - darunter fluege.de und ab-in-den-urlaub.de.

Einweg- und Mehrwegflaschen sollen besser gekennzeichnet werden

Berlin (dpa) - Beim Getränkekauf sollen Kunden künftig auf den ersten Blick erkennen, ob sie eine Einweg- oder eine Mehrwegpackung in der Hand haben. In Läden soll es dafür Schilder an den Verkaufsregalen geben, heißt es in einem Gesetzentwurf, der der Deutschen Presse-Agentur vorliegt. Auch die «Frankfurter Allgemeine Zeitung» hatte darüber berichtet. Die Hinweise mit «Einweg» oder «Mehrweg» müssen dem Entwurf zufolge mindestens so groß gedruckt sein wie die Angabe des Preises. Der Gesetzentwurf soll im Oktober vom Bundeskabinett beraten werden.

IWF-Chefin besorgt über Folgen des Brexits für Weltwirtschaft

Peking (dpa) - Der Internationale Währungsfonds (IWF) ist sehr besorgt über die Auswirkungen des geplanten britischen Ausstiegs aus der Europäischen Union auf die Weltwirtschaft. Die Ungewissheit müsse so schnell wie möglich beseitigt werden, sagte IWF-Chef Christine Lagarde am Freitag in Peking nach einem Treffen mit Chinas Ministerpräsident Li Keqiang, an dem auch die Spitzen von Weltbank, Welthandelsorganisation (WTO) und der Industrieländerorganisation OECD teilgenommen hatten.

Anleger bleiben vor dem Wochenende in Deckung

Frankfurt/Main (dpa) - Dem Dax ist zum Wochenschluss nach seinem jüngsten Aufschwung die Luft ausgegangen. Nachdem es tags zuvor nur noch für ein Miniplus gereicht hatte, fiel der deutsche Leitindex bis Freitagnachmittag um 0,08 Prozent auf 10 147,83 Punkte. Im bisherigen Wochenverlauf liegt das Börsenbarometer damit noch knapp 1 Prozent vorn. Der Index der mittelgroßen Werte MDax trat zum Wochenschluss mit plus 0,02 Prozent auf 20 788,08 Punkte nahezu auf der Stelle. Für den Technologiewerte-Index TecDax ging es um 0,09 Prozent auf 1669,14 Punkte nach oben. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 kam ebenfalls kaum vom Fleck. Am Rentenmarkt fiel die Umlaufrendite von minus 0,15 Prozent am Vortag auf minus 0,16 Prozent. Der Rentenindex Rex stieg um 0,02 Prozent auf 143,83 Punkte.

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