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«Focus»: Eurogruppe will mit Griechen nur über Spar-Dauer reden

09:39 Uhr 16.06.2012
Euro-Münze aus Griechenland
Wie wird sich die Griechenland-Wahl auf die Euro-Krise auswirken? Foto: Boris Roessler

Berlin (dpa) - Eine neue griechische Regierung kann nach einem «Focus»-Bericht nicht auf Nachverhandlungen über die Sparauflagen hoffen. Das Angebot von Eurogruppenchef Jean-Claude Juncker, das Sparprogramm zeitlich zu strecken, gelte für jede Regierung, «die sich zur Substanz des Programms bekennt».

So zitierte das Magazin eine Stimme aus der Umgebung des luxemburgischen Premierministers. Nur über die Laufzeit könne noch einmal diskutiert werden, nicht über die Inhalte. In Griechenland wird an diesem Sonntag ein neues Parlament gewählt.

Kanzlerin Angela Merkel (CDU) fürchtet dem Bericht zufolge, dass die Krise unbeherrschbar wird, wenn die Griechen eine Sonderbehandlung erfahren. «Dann würden auch Spanien und Italien auf bevorzugte Behandlung pochen», zitierte das Magazin eine Quelle im Kanzleramt.

In der Euro-Gruppe werde damit gerechnet, dass die griechischen Banken nach der Wahl zunächst geschlossen blieben, schrieb «Focus». EU-Finanzexperten rechneten damit, dass die griechische Nationalbank die Banken des Landes dann nicht mehr mit frischem Geld ausstatte, um weitere Kapitalabflüsse zu verhindern.

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