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Gewinneinbruch bei K+S - Zuversicht für 2010

09:03 Uhr 11.03.2010
Rohsalz-Abbau
Ein Fahrlader lädt im Kaliwerk Werra des Grubenbetriebs Hattorf-Wintershall der K+S AG abgesprengtes Rohsalz ab.

Kassel (dpa) - Nach einem Gewinneinbruch 2009 rechnet der Düngemittel- und Salzproduzent K+S im laufenden Jahr wieder mit deutlich besseren Geschäften.

«Mittlerweile mehren sich die Anzeichen für eine Normalisierung der Düngemittelnachfrage, und unser Salzgeschäft wird im laufenden Jahr erneut von einer insgesamt guten Auftausalznachfrage und der erstmalig ganzjährigen Einbeziehung von Morton Salt profitieren», erklärte der Vorstandsvorsitzende des Kasseler Dax-Konzerns, Norbert Steiner, am Donnerstag in einer Mitteilung.

Im Krisenjahr 2009 waren Umsatz und Gewinn wegen der starken Zurückhaltung vieler Landwirte bei Düngemitteln und sinkender Preise eingebrochen. Der Umsatz sank im Vergleich zum Rekordjahr 2008 um gut ein Viertel auf 3,57 Milliarden Euro. Der Gewinn brach auf 96,4 (Vorjahr: 870,9) Millionen Euro ein. Die Dividende soll kräftig auf 0,20 (2,40) Euro je Aktie gesenkt werden.

Der Kaliabsatz dürfte nach Einschätzung von K+S 2010 weltweit auf rund 45 (rund 30) Millionen Tonnen steigen und 2011 mit rund 55 Millionen Tonnen nahezu das Absatzniveau erreichen, das er vor der Finanz- und Wirtschaftskrise hatte. «Als weltweit viertgrößter Einzelproduzent sollte die K+S-Gruppe daran spürbar teilhaben.» Das Unternehmen rechnet für dieses Jahr mit einem Absatz von Kali- und Magnesium-Produkten in einem Volumen von knapp 6 (4,3) Millionen Tonnen.

Bilanz 2009: http://dpaq.de/orAaJ

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