CLEVER HANDELN
Richten Sie Börsennews.de als Startseite ein
Hier klicken

IMK-Studie: Brexit für deutsche Wirtschaft schmerzlich

14:18 Uhr 29.06.2016
Brexit
Die Brexit-Auswirkungen für die deutsche Wirtschaft sind noch nicht ganz absehbar. Experten sehen eher schwarz. Foto: Caroline Seidel

Berlin (dpa) - Der geplante Austritt Großbritanniens aus der EU wird die deutsche Wirtschaft nach Einschätzung des Instituts für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK) spürbar treffen. «Die kurzfristigen Auswirkungen des Brexit sind in Deutschland nicht katastrophal, aber doch schmerzlich genug», stellte IMK-Direktor Gustav Horn fest.

Dieses Jahr gebe kaum messbare Folgen, im nächsten Jahr werde das Wachstum in Deutschland wegen der Brexit-Entscheidung aber um 0,5 Prozentpunkte schwächer ausfallen. Diesen Wert hatte zuvor auch das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) genannt.

Das IMK der gewerkschaftsnahen Hans-Böckler-Stiftung erwartet nun eine Erhöhung des Bruttoinlandsprodukts (BIP) in diesem Jahr um 1,6 Prozent und im nächsten Jahr um 1,3 Prozent. Ohne das britische EU-Votum hätte die Prognose bei 1,7 Prozent für 2016 und 1,8 Prozent für 2016 gelegen. Vor allem wegen der Zuwanderung nach Deutschland rechnet das IMK 2017 mit einem Anstieg der Arbeitslosenzahl um rund 290 000 auf knapp über drei Millionen.

IMK-Prognose

Jetzt mitmachen: Aktuelle börsennews.de Umfrage
Die US-Notenbank hat den Leitzins diesmal noch nicht erhöht, jedoch eine baldige Anhebung angekündigt. Glauben Sie, dass dies noch in diesem Jahr geschieht?
Der "Märkte am Mittag"-Newsletter
  • Täglich aktuelle Topnews
  • Die wichtigsten Aktien im Überblick
  • Exklusive Hintergrundanalysen
 
News-Diskussion (2 Beiträge)
Bitte ignorieren! Wenn Sie diese Felder sehen, füllen Sie diese bitte NICHT aus!
Nachricht
Sie müssen eingeloggt sein, um an dieser Diskussion teilzunehmen.
  • von Aladin61
    Panikmache ohnesgleichen. Wenn man uns jetzt noch erklärt,dass die Engländer wegen des Brexit´s nichts mehr essen, glauben das gewiß auch 70% der Deutschen. Nichts wird sich verändern! Die Warenwege werden sich neu ordnen. Menschen die Feinde waren , werden Freunde und D wird wie immer auf allen anderen rumhaken.
  • von schwarztobsegeln
    Wenn Gewerkschaftler forschen, ist es wie mit dem Wetterbericht. Nichts wird passieren ausser, dass die Spekulanten nicht mehr in London,sondern in Paris oder Frakfurt ihr Geld machen. Am Export wird sich nichts ändern, ausser mehr Bürokratie, was kann man den schon schon bei der zweitklassigen, englischen Industrie importieren?
    Das wird sich alles normalisieren, wenn Politiker und Spekulanten ihr Ziel erreicht haben.