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Jobverlust bleibt Hauptauslöser für Überschuldung

11:37 Uhr 01.07.2016
Überschuldung
2014 standen die Betroffenen, die sich an eine Schuldenberatungsstelle gewandt hatten, durchschnittlich mit 34 504 Euro in der Kreide. Foto: Jens Büttner/Symbolbild

Berlin (dpa) - Eine plötzliche Kündigung ist bei den meisten überschuldeten Menschen in Deutschland weiter der Hauptgrund für ihre finanziellen Schwierigkeiten. Jeder fünfte Kunde (19 Prozent) einer Schuldnerberatungsstelle rutschte im vergangenen Jahr wegen des Verlusts des Arbeitsplatzes in die Misere.

15 Prozent waren wegen gesundheitlicher Probleme überschuldet, wie das Statistische Bundesamt mitteilte. Nahezu ebenso groß (14 Prozent) war der Anteil derer, die wegen einer Trennung oder des Tods des Partners hohe Schulden machten.

«Es fällt auf, dass in der Regel unplanbare und gravierende Änderungen der Lebensumstände als Hauptauslöser genannt werden, die außerhalb der unmittelbaren Kontrolle der Überschuldeten liegen», erklärte der Präsident des Bundesamts, Dieter Sarreither.

Unter den insgesamt 647 000 Privatleuten, die sich 2015 professionell beraten ließen, stellten alleinlebende Männer mit 30 Prozent die größte Gruppe. 14 Prozent der Kunden waren alleinerziehende Frauen. Die Betroffenen hatten im Schnitt Verbindlichkeiten von 34 400 Euro.

Pressemitteilung

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