CLEVER HANDELN
Richten Sie Börsennews.de als Startseite ein
Hier klicken

Mieterbund fordert mehr Transparenz bei Möblierungszuschlägen

14:56 Uhr 05.09.2016
Wohnungssuche in München
Bei einer möblierten Wohnung lässt sich viel schwerer herausfinden, ob die Miethöhe gerechtfertigt ist. Foto: Simon Ribnitzky

Osnabrück (dpa) - Der Deutsche Mieterbund (DMB) hat gefordert, dass Vermieter Möblierungszuschläge explizit im Mietvertrag ausweisen müssen.

Das müsse der Gesetzgeber in der Mietpreisbremse klarstellen, sagte DMB-Bundesdirektor Lukas Siebenkotten in einem Interview mit der «Neuen Osnabrücker Zeitung» (Dienstag). Da es keine Vergleichsmieten für möblierte Wohnungen gebe, nutzten Vermieter die eingerichteten Apartments, um die Obergrenze für Mieten zu umgehen, sagte Siebenkotten.

Wer Wohnungen möbliert vermietet, darf über die ortsübliche Vergleichsmiete hinaus einen entsprechenden Zuschlag verlangen, dessen Höhe nicht pauschal festgelegt ist. Damit werde die Mietpreisbremse praktisch umgangen, berichtete die «Süddeutsche Zeitung» am Montag. Mieter möblierter Apartments können so schwerer herausfinden, ob die Höhe ihrer Miete gerechtfertigt ist.

Jetzt mitmachen: Aktuelle börsennews.de Umfrage
Donald Trump stößt mit seinen politischen Entscheidungen auf wachsenden Widerstand. Die Front gegen Ihn wird immer größer - auch große US-Unternehmen stellen sich gegen ihn. Wird Präsident Trump die Amtszeit überhaupt überstehen?
Der "Märkte am Mittag"-Newsletter
  • Täglich aktuelle Topnews
  • Die wichtigsten Aktien im Überblick
  • Exklusive Hintergrundanalysen
 
News-Diskussion (0 Beiträge)
Bitte ignorieren! Wenn Sie diese Felder sehen, füllen Sie diese bitte NICHT aus!
Nachricht
Sie müssen eingeloggt sein, um an dieser Diskussion teilzunehmen.
  • Keine Beiträge vorhanden!