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Opel setzt auf Bundesländer

12:06 Uhr 11.06.2010
Opel  Logo
Nach der Absage des Bundes, Opel mit Bürgschaften zu helfen, hatte Opel-Chef Nick Reilly die Finanzierungslücke auf 800 Millionen Euro beziffert.

Rüsselsheim (dpa) - Der Autobauer Opel setzt nach dem Nein des Bundes auf Unterstützung aus den Ländern. Zunächst sollen aber keine neuen Anträge auf Bürgschaften gestellt werden. «Wir haben uns sehr über das Gesprächsangebot der Länder gefreut.

In den Gesprächen müssen konkrete Hilfsmöglichkeiten besprochen werden», sagte ein Unternehmenssprecher am Freitag in Rüsselsheim. Dabei müssten auch formale Fragen geklärt sein.

Nach der Absage des Bundes, Opel mit Bürgschaften zu helfen, hatte Firmenchef Nick Reilly die Finanzierungslücke auf 800 Millionen Euro beziffert. Er äußerte die Hoffnung, die Länder könnten für 25 bis 50 Prozent dieser Lücke bürgen.

Thüringen hatte bereits angekündigt, seinen Beitrag von 27,8 Millionen auf etwa 68 Millionen Euro erhöhen zu wollen. Rheinland- Pfalz will eine Bürgschaft von bis zu 100 Millionen statt 62 Millionen Euro geben. Der Hersteller rechnet mit Sanierungskosten von 3,3 Milliarden Euro.

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1 Kommentare
Aktienkurse in DM,
Desasterpit | (12.06.2010 um 10:42 Uhr )
soll das ein Witz sein? Wir Deutsche
haben uns den Euro teuer erkauft und sollen ihn jetzt aufgeben? Wir
Deutsche profitieren doch in ungeahnten Ausmaß vom schwachen Euro.
Die Exporte in den Nicht- Euro-Raum haben um 43% zugelegt, von der
Währungsparität trennen uns noch etwas über 20 Cent. Ich weiss
also nicht was der Quatsch soll. Andere Länder kämpfen um eine
niedrige Bewertung ihrer Währung, zB. China, Schweiz, Japan. Wir
bekommen es geschenkt. Wenn Sie nach Japan schauen beträgt dort die
Verschuldung nahezu 240% des BIP. Amerika etwa 160%. Dagegen ist doch
Griechenland mit seinen 130%  ein Musterknabe.
Also meine
Herrschaften, nachäffen, um mit einer negativen Stimmung, die durch
Gott  weiss was geschürt, Leser zu fangen, zeugt nicht gerade
von Sachkenntnis. Honorige Publikationen, wie der Spiegel, werfen ja
neuerdings auch ihren Sachverstand über Bord um im Stile der
Boulevard- Presse unseren Absturz zu prognostizieren. Etwas weniger
Kondolenz und bessere Recherche, wäre durchaus angebracht.
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