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Rasante Goldnachfrage bei Deutscher Börse

10:55 Uhr 13.02.2017
Goldbarren
Gold gilt in turbulenten Zeiten als sicherer Hafen. Zudem werfen Anlagen wie Sparbuch oder Tagesgeld wegen der extrem niedrigen Zinsen kaum noch etwas ab. Foto: Sven Hoppe

Frankfurt/Main (dpa) - Eine rasante Nachfrage seit Jahresbeginn hat den Goldbestand bei der Deutschen Börse erstmals über die Marke von 150 Tonnen getrieben.

157,9 Tonnen des Edelmetalls lagern nach Angaben des Unternehmens inzwischen in den Tresoren der Börse in Frankfurt. Sechs Wochen zuvor waren es noch 117,6 Tonnen - auch das war bereits fast doppelt so viel wie ein Jahr zuvor und ein Rekord.

Neues Gold kommt immer dann hinzu, wenn Anleger die sogenannte Xetra-Gold-Anleihe erwerben. Für jeden Anteilschein wird ein Gramm des Edelmetalls hinterlegt. Aktueller Wert der Goldbestände: rund 5,9 Milliarden Euro.

«Der starke Anstieg seit Jahresbeginn ist vorwiegend auf institutionelle Investoren zurückzuführen», erklärte Steffen Orben, Geschäftsführer der Deutsche Börse Commodities GmbH, der Emittentin von Xetra-Gold. «Insbesondere die aktuellen politischen Unsicherheiten in den USA und Großbritannien haben zu steigender Nachfrage bei Gold geführt.» Gold gilt in turbulenten Zeiten als sicherer Hafen. Zudem werfen Anlagen wie Sparbuch oder Tagesgeld wegen der extrem niedrigen Zinsen kaum noch etwas ab.

Informationen zu Xetra-Gold

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News-Diskussion (1 Beitrag)
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Nachricht
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  • von TMagnum
    «Insbesondere die aktuellen politischen Unsicherheiten in den USA und Großbritannien haben zu steigender Nachfrage bei Gold geführt.» - Ich denke eher der kontinuierliche Wertverfall unserer ungedeckten Papierwährungen, ausgelöst durch hirnrissige Notenbankpolitik (sowohl der FED als auch in noch größerem Maße der Banca d'Italia aka EZB) löst eine Flucht in echte Werte aus! Außer Gold steigen ja z.B. auch Aktien und Bitcoins.

    Unsere lausige Esperanto-Weichwährung namens Euro ist gescheitert und wird unweigerlich irgendwann total zusammenbrechen, also besser Sachwerte kaufen solange dafür noch Euros akzeptiert werden.