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US-Gericht genehmigt Milliarden-Vergleich im VW-Skandal

18:55 Uhr 26.07.2016
Volkswagen in den USA
Schaufenster eines Volkswagen-Händlers in Boston: Foto: Adam Glanzman

San Francisco (dpa) - Volkswagen hat im Mammut-Rechtsstreit um manipulierte Abgaswerte vorerst grünes Licht vom zuständigen Gericht für einen Milliarden-Vergleich mit US-Klägern erhalten. Richter Charles Breyer, bei dem Hunderte US-Zivilklagen gebündelt sind, gab am Dienstag seine vorläufige Zustimmung zu dem geplanten Kompromiss. Es handele sich um eine faire und angemessene Lösung, befand Breyer bei einer Gerichtsanhörung in San Francisco.

Der Wolfsburger Autobauer hatte sich mit Kunden und US-Behörden auf einen Vergleich von bis zu 14,7 Milliarden Dollar (13,4 Mrd Euro) geeinigt. Mit der Zahlung sollen die Zivilklagen in den USA beigelegt werden, ohne dass es zum Prozess kommt. Der Kompromiss umfasst zunächst etwa 480 000 vom Abgas-Skandal betroffene Dieselwagen des VW-Konzerns mit 2,0-Litermotoren. Bei rund 85 000 Fahrzeugen mit größeren Motoren steht eine Einigung noch aus.

Website Charles Breyer

US-Gerichtsdokumente zu VW

Volkswagen-Geschäftsbericht 2015

Mitteilung des US-Umweltamts EPA zum geplanten Vergleich

Im Artikel enthaltene Wertpapiere
Wertpapier ISIN Letzter Kurs Performance
VOLKSWAGEN Aktienkurs DE0007664005 126,60 € -1,90 %
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News-Diskussion (1 Beitrag)
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  • von drbojo
    Alle Boni rückwirkend ab 2005 streichen. Altersversorgung auf Hartz IV reduzieren. Da kommt doch wohl eine Menge Geld in die Kasse. Mich wundert wirklich, daß auch der Betriebsrat und der Eigner Ld. Niedersachsen ein Jahrzehnt lang getäuscht werden konnten.Und, die Lunte brannte doch schon so lange.