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Börse Live (208.11): DAX nach Griechenlandentscheidung leicht erholt erwartet

09:09 Uhr 08.11.2012

Der DAX wird zur Eröffnung am Donnerstag fester erwartet, nachdem er am Mittwoch Verluste von fast zwei Prozent hinnehmen musste. Grund waren die negativen Reaktionen auf die US-Wahl und die Sorgen um Griechenland und die Eurozone.

Der Rücksetzer vom Mittwoch wird von Marktteilnehmern etwas übertrieben eingeschätzt. Daher rechnen Sie mit einer leichtem Erholung am Donnerstag. Die Erholung müsse aber nicht zwangsläufig nachhaltig sein. Das griechische Parlament hat am Mittwochabend das umstrittene Reform- und Sparprogramm in höhe von 1,5 Milliarden Euro abgesegnet. Der Markt bewertet das positiv. Des Weiteren steht eine schiere Flut von Bilanzen auf der Agenda. Die Bilanzvorlagen sind unter anderem mit den bereits vorliegenden Bilanzen von Commerzbank, Deutsche Telekom, Siemens, Deutsche Post und HeidelbergCement aus dem DAX in vollem Gange ist. EADS profitiert von seiner Airbus-Tochter. Im dritten Quartal legte das Betriebsergebnis um 67 Prozent auf 537 Millionen Euro zu. Unter dem Strich verdiente EADS aber mit 309 Millionen Euro etwas weniger als im Vorjahr. Damals profitierte der Konzern von der Auflösung einer Rückstellung für das eingestellte Flugzeugprogramm A340. Mit den vorgelegten Zahlen übertraf EADS die Erwartungen der Analysten. Das zivile Luftfahrtgeschäft von Airbus steuert fast 70 Prozent zum Umsatz und etwa die Hälfte zum Gewinn von EADS bei. Reebok bleibt das Sorgenkind bei Adidas. Reebok verbuchte im dritten Quartal einen Umsatzrückgang von fast 20 Prozent. Hauptproblem der US-Tochter sind derzeit vor allem fehlende innovative Produkte.Trotzdem hat sich Adidas beim Ergbniss besser geschlagen ab als von Analysten erwartet. Unter dem Strich verdiente Adidas 344 Millionen Euro und damit 13,5 Prozent mehr als im Vorjahr. Der Umsatz schnellte um 11,4 Prozent auf 4,17 Milliarden Euro in die Höhe. Konzernweit soll der Umsatz 2012 währungsbereinigt im hohen einstelligen Bereich zulegen. Bislang hatte er ein Plus von annähernd zehn Prozent für möglich gehalten. Reebok verbuchte im dritten Quartal einen Umsatzrückgang von fast 20 Prozent. Hauptproblem der US-Tochter sind derzeit vor allem fehlende innovative Produkte.

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