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Lebensversicherer in der Zinsfalle

16:23 Uhr 22.11.2012

Die beliebte Altersvorsorge Lebensversicherung bekommt Probleme. Die Mindestgarantierendite für Neukunden liegt bei 1,75 Prozent. Das ist nicht viel, will aber auch erstmal erwirtschaftet werden. Zehnjährige Bundesanleihen werfen zum Beispiel nur noch 1,5 Prozent ab. Man muss nicht Adam Riese sein um zu bemerken, dass diese Rechnung nicht aufgeht. Alternativen müssen her, sonst wird es eng.

Der Markt für Alters- und Vorsorgeprodukte ist hart um kämpft. Bisher galten Lebensversicherungen als lukrativ. Doch die extremen Niedrigzinsen machen den Versicherern aber schwer zu schaffen. 2012 dürfte die Renditemarke wohl unter die in 2011 ausgewiesenen 4,14 Prozent fallen. Lebensversicherungen verwalten insgesamt 743 Milliarden Euro, 89 Prozent sind in festverzinslichen Wertpapieren angelegt. Für Risikopapiere wie Aktien muss laut der Eigenkapitalregelung „Solvency II“ mehr Eigenkapital vorgehalten werden. Die Rückstellungen gehen vom Gewinn ab und das lässt die Attraktivität dieser Anlagealternative schrumpfen. Wie lange sie die Niedrigzinsen noch tragen können und welche Möglichkeiten den Lebensversicherern sonst noch bleiben.

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