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Markexperte Lipkow: DAX sucht in Übersee nach Impulsen

18:49 Uhr 10.10.2012

Die Zahlen zu Industrieproduktion aus Spanien, Griechenland und Frankreich sind überraschenderweise sehr positiv ausgefallen. DAs bescherte dem DAX zumindest kurzfristig Höhenluft. Allerdings machten es der IWF, Alcoa und die schlechten Vorgaben aus den USA dem deutschen Leitindex schwer sich in den luftigen Höhen zu halten. Andreas Lipkow von mwb fairtrade ist der Meinung, dass volkswirtschaftliche Daten zwar aktuelle zur Kenntnis genommen werden, sie aber keine nennenswerten Auswirkungen haben.

Lipkow gibt zu bedenken, dass der Markt lange auf die US-Berichtsaison gewartet hat und „deswegen werden hier die Impulse gesetzt und auch wahrgenommen.“ Daher werden die Fakten von Unternehmensseite in den nächsten Wochen bestimmen, wo die Börsen hinlaufen. Da die deutsche Berichtsaison erst im Oktober beginnt, wird sich der DAX in diesem Zusammenhang noch an den Daten von US-Unternehmen orientieren müssen. „Unsere earning season beginnt ja erst Ende Oktober. So gesehen sind wir hier so ein bisschen im Niemandsland“, erklärt Lipkow. Daher rechnet er auch mit einem verhaltenen Verlauf des DAX in den nächsten Wochen. Er ist nicht der Meinung, dass sich der DAX nachhaltig von der 7.200-Punkte-Marke nach oben lösen kann, sondern eher nochmal darunter fallen wird. SAP wird die deutsche Berichtsaison beginne. Am Mittwoch war der Softwarekonzern Verlierer im DAX. Was Lipkow hier erwartet, welche Unternehmen das größte Potential haben und wie er die geplatzte Fusion von EADS und BAE bewertet, erfahren Sie im Interview.

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Im Artikel enthaltene Wertpapiere
Wertpapier ISIN Letzter Kurs Performance
SAP Aktienkurs DE0007164600 57,73 € -1,20 %
DAX DE0008469008 9.444,00 € -0,01 %
ALCOA Aktienkurs US0138171014 13,56 € 1,04 %
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