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Michael Rottmann: "Der Rettungsschirm wird nicht zu Fall gebracht"

16:20 Uhr 17.08.2012

Marktexperte Michael Rottmann von der UniCredit ist heute Morgen erschrocken, als er die Nachricht gehört hat, dass Finnland sich auf ein Auseinanderbrechen der Eurozone vorbereite. Dennoch haben die Märkte cool reagiert. "Es basierte ja auf einem Artikel der britischen Zeitung 'Daily Telegraph' und der Journalist, der das schrieb ist ohnehin als sehr, sehr euroskeptisch einzuordnen", so Rottmann. Mehr zu den Hintergründen erfahren Sie im Interview.

Der finnische Außenminister Erkki Tuomioja rudert nach Aussagen über angebliche Vorkehrungen für eine Auflösung der Währungsunion zurück. Die Überschrift ("Finnland bereitet sich auf Auseinanderbrechen der Eurozone vor") eines entsprechenden Interviews der britischen Tageszeitung "Daily Telegraph "sei "missverständlich", sagte Tuomioja am Freitag dem finnischen Radiosender YLE. "Wir müssen uns der Möglichkeit eines Auseinanderbrechens des Euroraums offen stellen", hatte Tuomioja in dem am Freitag veröffentlichten Interview gesagt. Finnland müsse für diesen Fall vorbereitet sein und die Behörden hätten Pläne für "alle Eventualitäten". In dem Zeitungsbericht wurden die Äußerungen Tuomiojas als die bisher schärfste Warnung eines führenden Politikers der Eurozone bezeichnet. Warum die Märkte dennoch gelassen reagiert haben, verrät Marktexperte Michael Rottmann im Interview.

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