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PNE Wind "will liefern", Ströer "nicht berauschend", Sixt "einen Blick wert"

16:18 Uhr 21.08.2012

Die Sendung "Small & Midcap Report" bietet dem Anleger alles - vom vielversprechenden Unternehmen PNE Wind über das nicht berauschende Quartalsergebnis von Ströer bis hin zum Dividendentitel Sixt. Moderator Andreas Groß spricht mit Alexander Langhorst von GSC Research und dem Vorstandsvorsitzenden von PNE Wind Martin Billhardt.

Der Windpark-Projektierer PNE Wind hat seine Offshore-Windparks "Gode Wind" I bis III an den dänischen Energiekonzern DONG Energy verkauft. "Das sind 138 genehmigte und 15 noch zu genehmigende Standorte für Offshore-Windmühlen", sagt Martin Billhardt, Vorstandsvorsitzender von PNE Wind. Das Unternehmen hat bereits eine Sofortzahlung in Höhe von rund 57 Millionen Euro erhalten. Bis voraussichtlich 2015 können insgesamt weitere rund 100 Millionen Euro hinzukommen. "Wir sind spezialisiert auf die Entwicklung von Onshore- und Offshore-Projekten", so der PNE-Chef weiter. Billhardt sieht im Bereich "Wind" einen zunehmenden Wettbewerb der Hersteller. Das führe dazu, dass sich Preise reduzierten. Das wiederum sei im Interesse von Windpark-Projektierern wie PNE Wind. Es liege am Anleger, das Vertrauen zu uns zu haben, so Billhardt. "Wir wollen liefern, wir wollen weitere, vergleichbare Geschäfte abschließen." Ströer, einer der größten Anbieter von Außenwerbung, hat im zweiten Quartal sieben Prozent weniger umgesetzt und erlöst 148,8 Millionen Euro. Das EBIT bricht um 38,8 Prozent ein auf 21,9 Millionen Euro. "Die Zahlen für das zweite Quartal sind nicht wirklich so berauschend", sagt Alexander Langhorst, Geschäftsführer von GSC Research. Allerdings habe der Markt ein noch schwächeres Ergebnis erwartet. Die sich abkühlende Konjunktur führe dazu, dass die Konsumentestimmung nicht mehr die beste ist. Im weiteren Verlauf des Jahres würden die Unternehmen deshalb überlegen, ob sie weiteres Budget für die Werbung freigeben werden. Das trifft Ströer. Für den weiteren Jahresverlauf ist Langhorst deshalb "zurückhaltend gestimmt". Der Mietwagenkonzern Sixt hat im zweiten Quartal den Umsatz um 1,3 Prozent erhöht auf 396,3 Millionen Euro, das EBIT sinkt um 3,6 Prozent auf 49,9 Millionen Euro. "Sixt bewegt sich weiterhin auf einem sehr guten Niveau, man muss sich vor Augen halten, dass das Geschäft 2011 für den Autovermieter ein Rekordjahr war", sagt Alexander Langhorst, Geschäftsführer von GSC Research. Vor diesem Hintergrund sei der Umsatzzuwachs als "sehr gut" zu bewerten. Das zeige, dass man "operativ sehr gut unterwegs" ist. Der Vorstandsvorsitzende von Sixt, Erich Sixt, hat gesagt, das Unternehmen werde 2012 mit einem "erfreulichen Ergebnis" abschließen.

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